Abschlussveranstaltung Stadtradeln

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Ministerin Anke Rehlinger feierte mit bei der STADTRADELN Abschlussveranstaltung
im Zoo Neunkirchen
Foto: Anja Kernig/Stadt Neunkirchen

Insgesamt wurden 38.840 Kilometer zurückgelegt

In diesem Jahr beteiligte sich die Kreisstadt Neunkirchen bereits zum vierten Mal an der deutschlandweiten Mitmach-Aktion STADTRADELN. Innerhalb des dreiwöchigen Aktionszeitraums vom 18. Mai bis 7. Juni wurden von den 219 in 14 Teams angemeldeten Neunkircher Teilnehmern insgesamt 38.840 Kilometer zurückgelegt. Das entspricht einer Vermeidung von circa 5,5 Tonnen Kohlendioxid – die in die Atmosphäre gelangt wären, hätten die Frauen und Männer statt ihrer Zweiräder den Pkw genutzt.

STADTRADELN wird bundesweilt vom Klima-Bündnis koordiniert und im Saarland vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr gefördert. Ziel der Kampagne ist es, den Radverkehr in der Stadt voranzubringen und viele Bürger für das Radfahren im Alltag zu gewinnen, um dadurch Mobilitätsalternativen aufzuzeigen und auch gesundheitliche und freizeitrelevante Aspekte in den Vordergrund zu rücken.
Bei der gut besuchten Abschlussveranstaltung im Neunkircher Zoo zollte Bürgermeister Jörg Aumann den Aktiven Respekt – nicht zuletzt, weil Neunkirchen eine recht schweißtreibende Topographie aufweist. Froh ist Aumann über die Unterstützung, ohne die solch eine Aktion für die Stadt nicht zu stemmen wäre. So dankte er stellvertretend für alle Helfer zum einen Axel Birtel vom ADFC und Thomas Müller vom RC Mistral als auch den Sponsoren mit dem Ministerium an erster Stelle.
„Wichtig ist, dass wir in Neunkirchen dem STADTRADELN treu bleiben und darüber hinaus das Thema Radfahren verstärkt in die städtischen Aktivitäten einbinden wollen“, betonte der Bürgermister, der selbst passionierter Radfahrer ist. „Aktuell sind wir dabei, ein Radverkehrskonzept für Neunkirchen ausarbeiten zu lassen. Diese soll als Grundlage für kommende Maßnahmen zur Erhöhung und Verbesserung des Radverkehrs im Stadtgebiet dienen wird.“ Für Berufspendler mit überschaubaren Wegstrecken etwa wären Angebote wie JobRad attraktiv.
Für Ministerin Anke Rehlinger ist STADTRADELN „der beste Beleg dafür, dass Klimaschutz nicht immer etwas mit Verboten zu tun haben muss“. Das erklärte sie bei ihrer Stippvisite im Neunkircher Zoo. „Bei unserer Kampagne stehen der Spaß und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Wir haben im Saarland tolle touristische Radwege, die sehr beliebt sind. Jetzt arbeiten wir gemeinsam mit den Kommunen daran, den Radverkehr im Alltag zu steigern. So entlasten wir unsere Straßen, verringern die Lärmbelästigungen und schonen unsere Umwelt. Die Begeisterung so vieler Mitradlerinnen und Mitradler zeigt mir, dass wir auf einem guten Weg sind.“