Vortrag im Junkerhaus

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„1918 – Kriegsende und Konfliktbeginn im Nahen Osten“

Wellesweiler Arbeitskreis für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur e.V. in Zusammenarbeit mit der Aleksandra-Stiftung zur Förderung der Westricher Geschichtsforschung lädt zu einem Vortrag von Ralf Krautkrämer
alpha–gemini
„1918 – Kriegsende und Konfliktbeginn im Nahen Osten“
Im Laufe des Jahres 1918 endeten die Kämpfe des Ersten Weltkrieges an den verschiedenen Fronten und die Beteiligten schlossen zu ungleichen Bedingungen Frieden. Aber diese Abkommen führten weder zu einer Entspannung noch zu einer stabilen Ordnung. Die Verträge brachten vielmehr neue Verwerfungen in Europa sowie im Nahen Osten mit sich.

Die Folgen des „Großen Krieges“ für Europa sind vor allem im Gedenkjahr 2018 ausführlich diskutiert worden. Die Konsequenzen für das Osmanische Reich und den Nahen Osten spielten hingegen eine untergeordnete Rolle. Daher beschäftigt sich der Vortrag in erster Linie mit dem Sykes-Picot-Abkommen sowie dem Vertrag von Sèvres, die die Interessen der Kriegsteilnehmer – im Sinne der Siegermächte – regeln sollten. Ihrer (Nicht-)Umsetzung verdanken die meisten heutigen Staaten im Nahen Osten ihre Existenz. Das harte Ringen der hieran Beteiligten auf den Konferenzen, hinter den Kulissen und in militärischen Auseinandersetzungen erstreckte sich über mehrere Jahre. Die Verflechtungen politischer, wirtschaftlicher und religiöser Ziele machten einen echten Frieden unmöglich und die Gebiete zu einem Unruheherd.

Am Mittwoch, 23. 10. 2019, 19.00 Uhr im historischen Junkerhaus (1569), Wellesweiler, Eisenbahnstr. 22.
Von Nichtmitgliedern werden 5 EURO Eintritt erbeten.