Verkehrsunfall bei Wiebelskirchen

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Feuerwehr half bei Verkehrsunfall
auf der Landesstraße L287
© Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)

Frau wird in Auto eingeschlossen

Eine nach einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L287 zwischen Wiebelskirchen und Hangard in ihrem Auto eingeschlossene Frau musste die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen am Freitagnachmittag, 18. Oktober befreit werden. Die verletzte Autofahrerin musste vom Rettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes nach ihrer Rettung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Auf der Landesstraße L287 bei Wiebelskirchen verunglückte zwischen dem Gewerbegebiet Vogelsbach und der Einmündung der Ostertalstraße am Freitag gegen 13 Uhr eine 50 Jahre alte Frau mit ihrem blauen Peugeot 206. Beschädigt kam der Kleinwagen der Frau an der Schutzplanke am Fahrbahnrand zum Stehen. Durch den Unfall wurde die Fahrerin zwar nicht in ihrem Wagen eingeklemmt, aber eingeschlossen: Der beschädigte Peugeot stand so dicht an der Schutzplanke, dass sich die Fahrertür nicht mehr öffnen ließ. Zur Befreiung der Verletzten rückten deshalb gemeinsam mit einem Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes die Löschbezirke Wiebelskirchen, Hangard und Neunkirchen-Innenstadt der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen aus. Während die Feuerwehrleute die Befreiung der Frau aus ihrem Auto vorbereiteten, wurde diese durch die Besatzung des Rettungswagens medizinisch versorgt. Die Rettung der Frau gestaltete sich einfach und gelang mit Hilfe der Seilwinde des Neunkircher Rüstwagens sehr schnell. Mit der leistungsstarken Seilwinde des Rüstfahrzeuges konnte der verunfallte Peugeot problemlos von der Schutzplanke weggezogen werden. Die nur wenig deformierte Fahrertür ließ sich ohne den Einsatz schweren Geräts einfach öffnen, um die Frau durch die Türöffnung retten zu können. Anschließend wurde die Frau mit dem Rettungswagen in ein nahes Krankenhaus zur weiteren Behandlung eingeliefert.

Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die Landesstraße L287 zeitweise durch die Polizei komplett für den Verkehr gesperrt werden. Ihren Einsatz konnte die Feuerwehr schon nach rund einer Dreiviertelstunde gegen 13:45 wieder beenden und einrücken. Bis zum Abtransport des verunglückten Peugeot verblieb nur noch die Polizei an der Unfallstelle und nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.