Respekt! Neunkirchen: Unterwegs gegen Müll

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v.l.: Oberbürgermeister Jörg Aumann, Jessica Schmidt, Daniel Zain, Albena Olejnik, Brigitte Neufang-Hartmuth und Wolfgang Hrasky
Fotoquelle: Jörg Mohr/Kreisstadt Neunkirchen

Eine neue Kampagne der Kreisstadt Neunkirchen

Unter dem Begriff „Respekt“ versteht man Anerkennung, Wertschätzung und Würde. Dies sind Werte, die in unserer Gesellschaft – zumindest empfinden viele das so - zunehmend verloren gehen. Dabei kommt ein gutes Miteinander nicht ohne Respekt aus. „Respekt braucht es aber nicht nur im Umgang der Menschen untereinander, gerade auch gegenüber anderen Kulturen, Religionen oder politischen Auffassungen. Respekt sollte man auch vor der Umwelt, im Umgang mit dem öffentlichen Raum oder der öffentlichen Ordnung haben und zeigen“, meint Oberbürgermeister Jörg Aumann.

Deshalb startet die neue Kampagne der Kreisstadt Neunkirchen mit einer Hausbesuchsaktion. In der Innenstadt gibt es Straßenzüge, wo Müllentsorgung ein großes Thema ist. Müll wird einfach an die Straße gestellt. Gelbe Säcke werden aufgrund falscher Befüllung nicht abgefahren. Das sieht nicht nur hässlich aus. Es kann auch gefährlich werden. Beispielsweise, wenn dieser Müll Ungeziefer anlockt. Die „Task Force Sauberkeit“, eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe der Kreisstadt Neunkirchen, wird daher eine Haustüraktion starten. Zwei Wochen lang werden städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, erkennbar an besonderen Westen, Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt über die Regeln der Müllentsorgung in Neunkirchen informieren. Dabei wird anhand eines anschaulichen Flyers des EVS erklärt, welcher Abfall wie entsorgt werden muss. Als nützliche Erinnerungshilfe werden blaue Taschen mit dem „Respekt! Neunkirchen“-Logo verteilt. Auf der Rückseite werden in mehreren Sprachen Eigenschaften aufgeführt, die zu einem respektvollen Umgang gehören: freundlich, miteinander, sauber, sicher, tolerant. „Im direkten Gespräch wollen wir für mehr Sauberkeit und die Einhaltung der Spielregeln werben. Wir hoffen durch den persönlichen Kontakt die Saat für mehr Respekt auszubringen,“ sagte der Oberbürgermeister zum Start der Aktion.