Bulgarischer Abend

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Fröhliches Beisammensein im Quartierstreff

Für die Besucher war es ein bisschen wie heimkommen: Werden in Bulgarien bei feierlichen Anlässen Gäste willkommen geheißen, dann unbedingt mit Pikta, dem traditionellen Rundbrot, zu dem man Honig und eine Gewürzmischung aus Salz, Paprika, Bockshornklee und Bohnenkraut reicht. So auch im Quartierstreff, wo sich vor kurzem erstmals bulgarische Mitbürger trafen. Eingeladen hatten mit Quartiersmanagerin Albena Olejnik und Miroslava Ilieva, die seit über fünf Jahren in Neunkirchen lebt, zwei gebürtige Bulgarinnen.

Neben dem von Miroslave Ilieva gebackenen Brot wurden auch Kuchen, Banitza (Käsegebäck) und Kurabii (bulgarische Kekse) serviert. Bei der Gelegenheit stellte sie ihr neues Projekt für Bulgaren vor. Jeden Montag bietet sie im KOMMzentrum eine Sprechstunde an für Landsleute, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen, um sie beim Kontakt mit Behörden zu unterstützen, für sie zu übersetzen und zu dolmetschen. Auch klärt sie sie über Themen wie Mülltrennung, Sauberkeit, Schulpflicht auf. Miroslave Ilieva wie auch ihre Gäste äußerten den Wunsch nach mehr Vernetzung und besserer Integration. Gern würde die bulgarische Gemeinschaft zum kulturellen Angebot in der Stadt beitragen. Vorstellbar ist z.B. eine bulgarische Tanzgruppe. Mioroslava Ilieva wird bei ihrer Arbeit von dem Integrationsbeauftragten Zeljko Cudina, Stadtteilmanager Wolfgang Hrasky und Quartiersmanagerin Albena Olejnik unterstützt.