Drei Brände binnen weniger Stunden in Neunkirchen

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Schlimmeres wurde durch schnellen Eisatz der Hilfskräfte verhindert

Seit dem frühen Samstagmorgen, 30. November musste die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen innerhalb weniger Stunden zu drei Brandmeldungen im Stadtteil Wiebelskirchen sowie der Innenstadt ausrücken. Schlimmeres verhindern konnte ein Neunkircher Feuerwehrmann der einen Brand in der Ziehwaldstraße bemerkte und half das Haus zu evakuieren. Durch das Feuer wurde dennoch eine Hausbewohnerin verletzt und eine Wohnung unbewohnbar. Wenig später brannte in der nahen Kettelerstraße ein Adventskranz, wobei die Feuerwehr größeren Schaden verhindern konnte.

Noch vor Tagesanbruch ging am Samstag gegen 4:50 Uhr bei der Neunkircher Wehr eine Brandmeldung aus einer Metzgerei in der Wiebelskircher Keplerstraße ein. Aus den Löschbezirken Wiebelskirchen, Hangard und Neunkirchen-Innenstadt rückten Feuerwehrleute mit mehreren Einsatzfahrzeugen aus. Schnell konnte aber Entwarnung gegeben werden: Angebranntes Essen hatte den Feuerwehreinsatz ausgelöst.

Immerhin ein bisschen Ruhe war den Feuerwehrleuten aus der Innenstadt und Wiebelskirchen am Samstag gegönnt, bevor für sie um 10 Uhr ein weiteres Mal Alarm ausgelöst wurde. Durch Zufall bemerkte der Hangarder Löschbezirksführer Björn Braun auf seinem Weg durch die Stadt Rauch der aus einem Wohnhaus in der Ziehwaldstraße aufstieg. Direkt setzte er einen Notruf ab und eilte umgehend zu dem Haus. Gemeinsam mit Hausbewohnern räumte er noch vor Eintreffen seiner Kollegen das Gebäude. Auch die verletzte Bewohnerin der Brandwohnung konnte er ins Freie retten. Zeitgleich war es einem der Hausbewohner gelungen den Brand mit einem Feuerlöscher unter Kontrolle zu bringen. Nur noch Nachlöscharbeiten musste die Feuerwehr in dem teilweise ausgebrannten Zimmer durchführen. Zwar wurde die Wohnung durch Feuer und Rauch unbewohnbar, schlimmeren Schaden konnten Braun und die Hausbewohner durch ihr geistesgegenwärtiges Handeln aber verhindern. Während die verletzte Hausbewohnerin mit einem Krankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, gaben die Feuerwehrleute ihren Hund in die Obhut des Zentralen Betriebshofes.

Nur eine halbe Stunde später, während die Feuerwehr noch immer in der Ziehwaldstraße im Einsatz war, ging eine weitere Brandmeldung aus der nur wenige hundert Meter entfernten Kettelerstraße ein. Schnell waren die Feuerwehrleute vor Ort und drangen gewaltsam in das Wohnhaus ein, aus dem deutlich das Schrillen von Rauchmeldern zu vernehmen war. Dichter Qualm kam den Feuerwehrangehörigen nach dem Öffnen der Tür schon entgegen. Den Adventskranz der in dem Haus Feuer gefangen hatte konnte die Feuerwehr schnell löschen und auch hier größeren Schaden verhindern.