Respekt!

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muster

v.l. Stadtteilmanager Wolfgang Hrasky,
Task Force Mitarbeiter Peter Voigt und Betriebshofmitarbeiter Daniel Zain
Foto: Stadt Neunkirchen/Jörg Mohr

Unterwegs gegen Müll

Viele gute, „respektvolle“ Gespräche hatte das „Task Force Sauberkeit“-Team bei seiner aufsuchenden Müllberatung im Innenstadtbereich. Dies ist der Auftakt der Kampagne Respekt! Neunkirchen“, deren Akteure sich in einem ersten Schritt des Themas Müll angenommen haben. Seit dem Spätherbst ist die „Task Force Sauberkeit“, eine ämterübergreifende Arbeitsgruppe der Kreisstadt Neunkirchen, in der Innenstadt in dieser Mission unterwegs.

Bei ihren jeweils mehrstündigen Begehungen klingelte die aus Dolmetschern und städtischen Vertretern bestehende Gruppe an zehn Tagen straßenzugweise bei allen Mietparteien. War jemand daheim, wurden den Bewohnern informative EVS-Broschüren und
Respekt!-Stofftaschen überreicht und das Problem des (un)sachgemäß entsorgten Mülls thematisiert. Um künftig noch effektiver aufzuklären, verband man die Besuche mit einer Befragung. Dabei wollte das Team unter anderem wissen, ob das Prinzip des Gelben Sacks für das Sammeln von Verpackungsmüll mit dem Grünen Punkt verstanden wurde und wie viele Gelbe Säcke pro Monat in diesem Haushalt anfallen, wie sauber die Befragten ihr Wohnumfeld erleben und ob bekannt ist, wie mit Sperrmüll verfahren wird. Stadtteilmanager Wolfgang Hrasky und Quartiersmanagerin Albena Olejnik haben mehrere hundert ausgefüllte Fragebögen zusammengetragen. Diese auszuwerten und die Ergebnisse in künftige Planungen zur Aufklärung und Motivation einzubeziehen, wird eine der nächsten Aufgaben im Rahmen der „Respekt!“-Kampagne sein. „Geplant ist, die ‘Unterwegs gegen Müll‘-Aktion nach einem halben Jahr zu wiederholen“, informiert Initiator Hrasky. „Nur so kann es gelingen, ein Problembewusstsein zu schaffen, das letztlich zu nachhaltigen Verhaltensänderungen führt.“ Neben „Sauberkeit“ möchte die Respekt!-Kampagne auch in Sachen „Toleranz, Sicherheit, Freundlichkeit und Miteinander“ proaktiv werden. Angedacht sind Schulungen zu Umgangsformen, Schülerwettbewerbe oder auch die Organisation kleiner, niederschwelliger Straßen- und Stadtfeste. Um das objektive und subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken, sind Angebote wie Selbstverteidigungskurse und Infoveranstaltungen „Wie mache ich mein Haus sicher?“ in der Diskussion.