Militärischer Fluglärm

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Saar-SPD setzt ihren Kampf dagegen fort

Fluglärm über dem Saarland: Nach wie vor können die hier lebenden Menschen nicht damit rechnen, dass ihnen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hilft. Das ergab die Auskunft auf eine jüngste Anfrage an ihr Ministerium.
Darin heißt es: „Eine Veränderung der Nutzung der Einflugschneise bzw. eine Änderung der Anflugverfahren des Flughafens Ramstein aufgrund der Übung und der hieran teilnehmenden Luftfahrzeuge ist nicht vorgesehen.“

Christian Petry, Generalsekretär der Saar-SPD: „Nach wie vor kümmert sich die Ministerin nicht um die berechtigten Anliegen der Saarländerinnen und Saarländer, sie vor militärischem Fluglärm zu schützen. Ihre Ankündigung, sich dafür starkzumachen, verkommt zu einem bloßen Lippenbekenntnis. Damit nehmen alle Beteiligten in Kauf, dass die Betroffenen weiterhin darunter leiden und deren Gesundheit gefährdet wird.“
Die Saar-SPD wird sich weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass militärische Übungsflüge reduziert und auf die bestehenden Standorte deutschlandweit besser verteilt und damit entzerrt werden. Zurzeit hagelt es erneut Beschwerden jener, die in den besonders in Mitleidenschaft gezogenen Regionen wohnen, so unter anderem im Landkreis Neunkirchen.