Spielbetrieb im Handballverband Saar

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Entscheidung des HVS-Präsidiums bzgl. Spielbetrieb – Auswirkungen Corona-Virus

In Abstimmung mit dem Großteil der deutschen Handball-Landesverbände hat der Handball-Verband Saar am Donnerstag, 12. März 2020, entschieden:
• der Spielbetrieb der Jugend der Saison 2019/2020 wird mit sofortiger Wirkung beendet.
• der Spielbetrieb der Aktiven wird ausgesetzt.
• weiterhin werden alle Veranstaltungen, wie Lehrgänge oder Kadertraining im HV Saar bis auf weiteres ausgesetzt.

Nach dem 19. April 2020 wird entschieden werden, wie die weitere Vorgehensweise mit Blick auf die ausgefallenen Partien sein wird. „Die Gesundheit geht vor“, erklärt HVS-Präsident Eugen Roth, der sich bei der Entscheidungsfindung eng mit den anderen Landesverbänden sowie den Verantwortlichen des Deutschen Handballbundes abgestimmt hat. Gleichzeitig ist der HVS in engem Kontakt mit den entsprechenden offiziellen Stellen, Behörden und Ämtern um in der sich aktuell dynamisch entwickelnden Situation entsprechend reagieren und agieren zu können.

Damit handelt der HVS im Schulterschluss mit den Beschlüssen des DHB, welche am Freitag im Präsidium des Deutschen Handballbundes getroffen wurden. Dazu hat der DHB am heutigen Freitag, 13.03.2020, folgende Pressemeldung herausgegeben:

Gesamter Spielbetrieb soll bis 19. April ausgesetzt werden / Michelmann: „Sportliche Prioritäten müssen im Moment klar hintenanstehen“

(dhb). Das Präsidium des Deutschen Handballbundes hat sich am Freitagmorgen mit der Corona-Krise auseinandergesetzt, Beschlüsse zum Spielbetrieb gefasst und dringende Appelle an die Handball-Familie gerichtet.
Der gesamte Spielbetrieb des deutschen Handballs soll bis mindestens zum 19. April auf allen Ebenen ausgesetzt werden. Dies umfasst nach bereits zum Teil in den Ligen und Landesverbänden getroffenen Beschlüssen insbesondere die LIQUI MOLY HBL, die Handball Bundesliga Frauen sowie die 3. Liga und Jugend-Bundesliga Handball und die Spielbetriebe aller Landesverbände und deren Gliederungen. Eine übergreifende Arbeitsgruppe wird sich in der Zwischenzeit mit spieltechnischen Konsequenzen sowie Rahmenbedingungen des Spielbetriebs in der Saison 2020/21 beschäftigen.
„Die Corona-Krise ist eine Aufgabe, die wir gemeinsam bewältigen müssen. Das verlangt von uns allen Einschränkungen, die wir mit Blick auf die Eindämmung des Coronavirus und die Gesundheit aller auf uns nehmen. Wir haben Verantwortung füreinander. Sportliche Prioritäten müssen im Moment klar hintenanstehen“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes.
Lehrgänge und Länderspiele der Nationalmannschaften werden vorerst abgesagt. Dies gilt auch für sämtliche Fort- und Weiterbildungen des Deutschen Handballbundes.
Zur für die in der Zeit vom 17. bis zum 19. April in der Berliner Max-Schmeling-Halle geplante Olympia-Qualifikation kann derzeit noch keine, über die am Donnerstagabend erfolgte Kommunikation des Weltverbandes IHF (www.ihf.info/media-center/news/ihf-tokyo-handball-qualification-tournaments-be-held-scheduled) hinausgehende Aussage getroffen werden.
Die Qualifikationsspiele der Frauen-Nationalmannschaft zur EHF EURO 2020 gegen Slowenien werden vom europäischen Verband EHF voraussichtlich in Kürze verlegt. Terminiert sind diese Partien für den 25. März in Celje und 29. März in Bietigheim-Bissingen.

Sobald weitere Entscheidungen getroffen sind und Fakten feststehen wird der HVS zeitnah darüber informieren.