Roth zu den Folgen von KiTa- und Schulschließungen im Saarland

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DGB-Appell an die Arbeitgeber wegen Coronavirus (SARS CoV 2)

„Die saarländische Landesregierung hat im Zuge der Entwicklungen um das Coronavirus entschieden, Schulen und KiTas flächendeckend im ganzen Saarland zu schließen. Auch wenn das Saarland bisher im Bundesvergleich sehr niedrige Ansteckungszahlen zu beklagen hatte, halten wir die Vorgehensweise für richtig – ebenso wie die Verlegung des Semesterbeginns an der Universität des Saarlandes.“ Dies stellt Eugen Roth, stellvertretender Vorsitzender des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, fest. Derartige Maßnahmen seien im Sinne des Infektionsschutzes notwendige Beiträge, um die Ausbreitung des pandemischen Virus zu verlangsamen.

Roth weiter: „Außerdem hat die Große Koalition auf Bundesebene in einem ersten Schritt auf Vorschlag der Sozialpartner den Bezug von Kurzarbeitergeld (KuG) wesentlich erleichtert. Wir begrüßen diesen Schritt ausdrücklich. Dieser Schritt stabilisiert die Beschäftigung in den Betrieben und hilft die Liquidität der Unternehmen zu stabilisieren.“
Der Gewerkschafter richtet einen Appell an die saarländischen Arbeitgeber: „Die Schließung der Schulen, Kindergärten und Kindertagesstätten im Saarland ist notwendig, geht aber bei vielen Beschäftigten im Land mit großen Betreuungs-Engpässen ihrer schulpflichtigen Kinder einher. Die aktuelle Situation erfordert von uns allen gegenseitige Rücksichtnahme und Flexibilität bei der Anpassung von alltäglichen Arbeitsabläufen. Ich appelliere deshalb an die Arbeitgeber, den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf alle gebotenen Möglichkeiten einzuräumen, um die Betreuung ihrer Kinder sicherzustellen.“

Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter:
www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19-risikogebiete