UKS passt OP-Programm nach Vorgaben der Bundesregierung an

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Planbare und aufschiebbare Operationen werden auf unbestimmte Zeit verschoben

Die Bundesregierung gibt vor, dass sich die Krankenhäuser in Deutschland auf den steigenden Bedarf an Intensiv- und Beatmungskapazitäten einstellen, der im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus zu erwarten ist. Daher sollen – soweit es medizinisch vertretbar ist – grundsätzlich alle planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe in allen Krankenhäusern ab Montag, 16.03.2020, auf unbestimmte Zeit verschoben und ausgesetzt werden. Selbstverständlich hält sich auch das Universitätsklinikum des Saarlandes an diese Vorgaben und reduziert das OP-Programm entsprechend und verschiebt einen Großteil der geplanten Eingriffe.

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten in der aktuellen Phase hat das Universitätsklinikum des Saarlandes bereits mehrere Maßnahmen umgesetzt. Ab kommendem Montag, 16.03.2020, wird zudem das OP-Programm reduziert, wie es die Vorgaben der Bundesregierung für die deutschen Krankenhäuser vorsehen. Notfälle und zeitkritische Eingriffe sind davon nicht betroffen, es werden nur ressourcenbindende Operationen bzw. Behandlungen verschoben, die aus medizinischer Sicht nicht dringend notwendig sind. „Dies dient als Präventivmaßnahme um Kapazitäten zu schaffen, falls der Bedarf an intensivmedizinischer Betreuung durch eine Verbreitung des neuartigen Coronavirus steigen sollte“, erläutert Professor Dr. Wolfgang Reith, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKS. Patientinnen und Patienten, die von diesen Maßnahmen betroffen sind, wurden bzw. werden von der jeweils zuständigen Klinik bzw. dem Fachbereich informiert.
„Schon jetzt zeigt sich bei uns am Universitätsklinikum, mit welchem Engagement unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alle Vorsorgemaßnahmen in dieser Situation unterstützen. Ich möchte daher an dieser Stelle einmal einen herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen aussprechen!“, so Prof. Dr. Reith.