Streichert-Clivot erhöht den Etat für den Ankauf von Kunstwerken für die Landeskunstsammlung um 100.000 Euro
Kulturministerin Christine Streichert-Clivot hat entschieden, dass der Etat für den Ankauf von Kunstwerken für die Landeskunstsammlung in der Corona-Krise um 100.000 Euro erhöht wird. Ziel ist die kurzfristige Förderung bildender Künstler*innen im Saarland, die unter derzeit stark eingeschränkten Ausstellungs- und Absatzmöglichkeiten leiden.

„Bildende Künstlerinnen und Künstler sind wegen der Absage von Ausstellungen und Kunstmessen, der Schließung der Ausstellungshäuser und Galerien, dem Ausfall künstlerischer Workshops und von Kursen zu den besonders von der Corona-Pandemie betroffenen Personen. Viele haben kein großes finanzielles Polster.
Deshalb ist kurzfristige Förderung nötig“, so Ministerin Streichert-Clivot. Wir ergänzen damit unser Maßnahmenpaket um einen weiteren Baustein. Dazu zählt auch das gestern angelaufene Stipendienprogramm für Kulturschaffende.

Um schnell und unbürokratisch zu fördern, hat das MBK ein 100.000 Euro-Sonderprogramm zum Ankauf von Kunstwerken für die Landeskunstsammlung aufgelegt. Die Kunstsammlung des Saarlandes, die seit siebzig Jahren aufgebaut wird und stetig wächst, wird vom MBK betreut und gepflegt. „Mit den Ankäufen fördern wir einerseits direkt die bildenden Künstlerinnen und Künstler im Land, andererseits bereichern die Ankäufe diese unsere einzigartige Kunstsammlung um aktuelle Werke. Das ist ein Gewinn für alle,“ betont die Ministerin.

Bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Saarland leben und arbeiten, können im Rahmen dieses Sonderprogramms einmalig den Ankauf eines Kunstwerkes durch das Land beantragen. Das Saarland erwirbt nach Prüfung der Anträge zeitnah von den Künstler*innen ein Kunstwerk im Wert von bis zu 2.000 Euro brutto.

Die Anträge sollen mit einer Abbildung des angebotenen Werkes (jpg bis zu 5 MB, bei Videoarbeiten per Weblink) und einer entsprechenden Kurzbeschreibung (max. eine halbe DIN A4 Seiten) eingereicht werden.

Das Antragsformular ist auf der Website des MBK veröffentlicht: https://www.saarland.de/1976.htm