Jedes Jahr stehen dafür in einem gesonderten Fonds 500.000 Euro zur Verfügung
„Mit dem Votum der Saarländischen Armutskonferenz zum Aktionsplan zur Armutsbekämpfung Mitte Februar 2020 sind wichtige Weichen gestellt worden, um die Armut im Land nachhaltig zu bekämpfen. Jedes Jahr stehen dafür in einem gesonderten Fonds 500.000 Euro zur Verfügung. Gerade und vor allem in dieser außergewöhnlich schwierigen Zeit im Frühjahr 2020 haben wir mit dem Aktionsplan ein Zeichen gesetzt“, erklärt Sozialministerin Monika Bachmann.
Vergangene Woche ist der Beirat zur Armutsbekämpfung im Rahmen einer Telefonschaltkonferenz zusammengetreten, um ausführlich die nächsten Schritte zur Umsetzung des Aktionsplans während der Corona-Pandemie zu besprechen.
Heute tagte zudem eine neue Ad-hoc-Arbeitsgruppe des Beirats zur Armutsbekämpfung, um offene Fragen in Zusammenhang mit der Gewährleistung des Schulessens während der Corona-Krise für Schülerinnen und Schüler aus armen Familien zu gewährleisten.
 
„Wichtig ist, dass alle wesentlichen Akteure im Gespräch bleiben. Wir sind uns der Problematik der Armutsbekämpfung weiterhin sehr bewusst und möchten alle Möglichkeiten, bedürftigen Menschen zu helfen, ausschöpfen. Wir haben uns gegen die Idee staatlich verausgabter Lebensmittelgutscheine entschieden, da Gutscheine mit dem SGB-II-Leistungsbezug verrechnet werden müssten. Für die Betroffenen würden die Gutscheine dadurch keine langfristige Hilfe darstellen“, so Bachmann abschließend.