Erhalt des Kaufhof Neunkirchen und Attraktivität der Innenstadt
Der CDU Stadtverband Neunkirchen setzt sich gemeinsam mit der CDU Stadtratsfraktion für den Erhalt der Kaufhoffiliale in Neunkirchen ein. „Die Schließung der Kaufhoffiliale Neunkirchen wäre für die Stadt eine Katastrophe“, formuliert der CDU Stadtverbandsvorsitzende Henrik Eitel. Die CDU reagiert damit auf Pläne des Karstadt-Kaufhof-Konzerns, die Hälfte ihrer Filialen schließen zu wollen. Der Standort Neunkirchen ist besonders gefährdet, da hier Kaufhof nur Mieter ist und angemietete Filialen vorrangig geschlossen werden sollen. „Ohne den Kaufhof verliert Neunkirchen ein wichtiges Einkaufsangebot, das viele Menschen in Neunkirchen vor Ort brauchen
und für das sie erst in die Stadt kommen“, so die stellvertretenden Stadtverbandsvorsitzenden Michael Schley und Karl Jung.
Die Neunkircher CDU ruft die Bevölkerung auf, sich mit Briefen und E-Mails an die Kaufhofkonzernzentrale zu wenden und für ihr Warenhaus, das „PEKA“, wie es die alten Neunkircher noch bezeichnen, zu kämpfen. „Daneben wird es in den nächsten Tagen und natürlich auch langfristig wichtig sein, durch Einkäufe in der Galeria-Kaufhof zu zeigen, dass den Neunkirchern der Verbleib des Warenhauses in Neunkirchen wichtig ist“, so Henrik Eitel weiter.
Der CDU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Karl Albert kündigte für seine Fraktion an, eine Resolution zum Erhalt des Kaufhofes in die nächste Sitzung des Stadtrates am kommenden Montag einzubringen. „Wir haben mit großer Sorge die Berichterstattung zur derzeitigen Situation der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof zur Kenntnis nehmen müssen. Erschreckend dabei war insbesondere die Mitteilung der Unternehmensführung an die Mitarbeiter*innen, in der der Abbau von Arbeitsplätzen sowie Standortschließungen als unvermeidlich angekündigt wurden.“, so Karl Albert.
Die CDU Neunkirchen hat dabei die Steigerung der Innenstadtattraktivität auch im Blick. Sie fordert daher, sich in den städtischen Gremien und allgemein in Neunkirchen noch intensiver mit der Frage zu beschäftigen, wie die Innenstadt und damit die Shoppingangebote attraktiver gemacht werden können.
Eine stärkere Verbindung von „savoir vivre“ (gutes Essen, schöne Cafés, gute Gespräche und kulturelle Angebote) und den Einkaufsmöglichkeiten wäre für die Union ein guter Ansatz. Die Menschen müssten gerne in die Innenstadt kommen und damit einem Innenstadteinkauf den Vorzug vor einer Online-Bestellung vom Sofa aus geben, so die Christdemokraten.