Arbeiten am Neubau in der Ringstraße liegen im Zeitplan

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Handwerker, Bauherren und die Planer haben ein coronabedingt kleines, aber feines Richtfest am Wohnpark Katharina von Bora gefeiert

Es geht zügig voran auf der Baustelle des Geschäftsfeldes Seniorenhilfe der Stiftung kreuznacher diakonie in der Ringstraße 32 in Neunkirchen: die Arbeiten am Wohnpark Katharina von Bora liegen gut im Zeitplan. Daher konnte jetzt ein kleines, aber feines Richtfest gefeiert werden – mit Baufirmen, Bauherren und Planern.

In der Hoffnung, dass die coronabedingten Hygienevorschriften nach der Fertigstellung ein schönes Einweihungsfest mit vielen Gästen erlauben werden, wurde jetzt auf ein größeres Publikum verzichtet.

Geschäftsbereichsleiterin Monika Kolling begrüßte als Bauherrin die Gäste. „Unser Ziel ist es, im Mai 2021 den Neubau zu beziehen. Aktuell liegen wir gut im Plan. Deshalb danken wir allen, die an diesem Projekt beteiligt sind und es schon so weit haben gedeihen lassen“, sagte sie. Im Mittelpunkt stünden heute natürlich die Baufirmen, ihre Leiter und ihre Arbeiter, die den Bau zügig und komplikationslos hochgezogen haben. Außerdem dankte Monika Kolling Projektleiterin Caroline Weyh und Henrike Clemens vom Architekturbüro Giebel für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf.
Die künftige Einrichtungsleiterin, Tina Frank, berichtete über die Vorfreude auf den Neubau, der in einigen Monaten Bewohnerinnen und Bewohnern ein neues Zuhause und den Mitarbeitenden ein modernes Arbeitsumfeld bieten wird. Hier entsteht eine besondere Schwerpunkteinrichtung für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, insbesondere Demenz. Ziel ist es, die Lebensqualität von Erkrankten im fortgeschrittenen Stadium einer Demenz oder kognitiver Einschränkung dadurch zu verbessern, dass ihre speziellen Bedürfnisse berücksichtigt werden. Der Wohnpark Katharina von Bora soll zu einem Ort werden, der seinen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause für den letzten Lebensabschnitt bietet. Dafür werden 77 vollstationäre Plätze, vier Plätze für Kurzzeit- und Verhinderungspflege, 16 Plätze in der Tagespflege, 20 Wohnen-Plus-Appartements sowie ein ambulanter Pflegedienst zur Verfügung stehen.
Ben Groß, Zimmermann der Firma Karl-Heinz Becker, hatte die Aufgabe , den Richtspruch für das Haus zu sprechen: „Ein solches Werk kann nur geschehen,/ wenn jeder brav an seiner Stelle/ und alle fest zusammenstehen, / der Meister, Lehrling und Geselle./ Und allen lohnt nach herbem Werken/ nach altem Brauch das Richtfest heut,/ wo sie mit Speis und Trank sich stärken/ die Maurer und die Zimmerleut.“ Danach warf er eine kleine Schnapsflasche gegen eine Mauer – deren einzelne Scherben sollen dem Haus Glück bringen. Gestärkt durch Brezeln und alkoholfreies Bier machten sich die Handwerker im Anschluss an die kleine Feier gleich wieder an die Arbeit.