Aktion Respekt! geht weiter

Respekt Neunkirchen! So lautet der kurze, aber prägnante Slogan der noch recht jungen Kampagne der Kreisstadt Neunkirchen. Mit unterschiedlichen Aktionen soll für Sicherheit, Sauberkeit, Toleranz, Freundlichkeit und Miteinander geworben werden. Den Auftakt machten zu Jahresbeginn eine über mehrere Wochen andauernde Hausbesuche-Aktion in der Neunkircher Innenstadt. Hierbei informierten städtische Mitarbeiter die Bewohner in mehreren Sprachen über die Entsorgung von Sperrmüll und die richtige Befüllung von gelben Säcken.

Diese Aktion soll wiederholt werden, sobald sich die Corona-Lage wieder entspannt hat - auch weil die Rückmeldung der Bevölkerung sehr positiv war.

Mit einer neuen Idee möchten die Verantwortlichen den zahlreichen Neubürgern der Neunkircher Innenstadt dabei behilflich sein, sich schneller in die Gemeinschaft zu integrieren. Jetzt bringt das Stadtteil- und Quartiersmanagement der Kreisstadt Neunkirchen einen neuen Handzettel in Umlauf. „Ankommen in Neunkirchen“ spricht drei Teilbereiche menschlichen Zusammenlebens an: Rücksichtnahme, Umweltbewusstsein, und Kommunikationsfähigkeit. „In wenigen Worten auf Deutsch, Türkisch, Arabisch, Rumänisch und Bulgarisch und mit Hilfe von Bildern bitten wir darum, unsere Stadt nicht zu vermüllen, die Nachtruhe unserer Nachbarn zu achten, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und deutsch zu lernen. Vielfach erlebe ich, dass Integration unserer Neubürger mehr als positiv verläuft. Zugleich gibt es auch Probleme, die auch an uns herangetragen werden“, stellt Oberbürgermeister Jörg Aumann fest. Diese Probleme belasten oft nachbarschaftliches Zusammenleben. Um dieser Entwicklung etwas Entgegenzusetzen, noch bevor Ordnungsamt oder Polizei eingreifen müssen, wird dieses Informationsblatt über Multiplikatoren an die jeweilige Zielgruppe weitergegeben. In Neunkirchen kümmern sich zahlreiche Institutionen um die Belange der hier lebenden ausländischen Mitbürger. „Trotz der Sprachbarrieren im Rahmen der Beratungsgespräche erhoffen wir uns, dass wir diesen Handzettel auf Grund der Prägnanz und der Bildhaftigkeit der Aussagen gut nutzen können, um unser Anliegen transportieren zu können,“ sagt Stadtteilmanager Wolfgang Hrasky.
Der Handzettel ist bei ihm im Stadtteilbüro, Kleiststr. 30b in Neunkirchen sowie bei Quartiersmanagerin Albena Olejnik in der Brückenstraße 7 erhältlich.

Weitere Informationen unter Tel. (06821) 919232 oder (06821) 1796580.