Innen- und Gesundheitsministerium unterstützen Gesundheitsämter
Innenminister Klaus Bouillon und Gesundheitsministerin Monika Bachmann hatten letzte Woche angekündigt, den Gesundheitsämtern 500.000 Euro für personelle Aufstockungen zur Verfügung zu stellen. Nun wird der Betrag auf 625.000 Euro erhöht.
Innenminister Klaus Bouillon: „Aus der Neuberechnung, wie viel Geld die einzelnen Landkreise für ihre Gesundheitsämter erhalten und wie viele Zeitverträge entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts geschlossen werden können, hat sich ergeben, dass wir bereits jetzt für die nächsten zwei Monate mit der Erhöhung die Personalkosten für etwa 200 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen können!“  Ab Januar 2021 übernehme dann der Bund die weiteren Kosten.

Mit der Aufstockung der Unterstützungszahlung um 125.000 Euro würden die Gesundheitsämter dann sogar noch mehr Personal als ursprünglich angedacht für diese Zeit akquirieren können, so der Innenminister.

Für die einzelnen Landkreise ergeben sich basierend auf den 625.000 Euro Unterstützungsleistungen folgende Personalverstärkungen:

• Regionalverband Saarbrücken: rund 70 Zeitverträge
• Merzig: rund 20 Zeitverträge,
• Neunkirchen: rund 25 Zeitverträge,
• Saarlouis: rund 40 Zeitverträge,
• Saar-Pfalz-Kreis: rund 30 Zeitverträge und
• Landkreis St. Wendel: rund 15 Zeitverträge.

Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Die saarländischen Gesundheitsämter leisten in der Corona-Pandemie einen elementaren Beitrag. Für die Kontaktnachverfolgung wird – das haben die vergangenen Monate gezeigt – viel Personal benötigt. Die finanzielle Hilfe in Höhe von

1.000 Euro trägt dazu bei, dass die Nachverfolgung im Saarland auch zukünftig sichergestellt wird.“
Innenminister Bouillon: „Mit den 625.000 Euro erreichen wir bereits jetzt eine deutliche Verstärkung, die auch notwendig und wichtig ist, und wir gehen davon aus, dass die Gesundheitsämter ihre Arbeit mit dem neuen Personal zügig und effektiv erledigen können. Ich habe die Landräte bereits vorab informiert, sodass wir keine Zeit verlieren und mit dieser Maßnahme hoffentlich zu einer deutlichen Verbesserung der angespannten Situation beitragen können.“