Malteser informieren zum Tag des Rauchmelders am 13.11.
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Egal zu welcher Uhrzeit - ein Rauchmeldealarm über Funk und das Hausnotrufsystem der Malteser können Leben retten: Das qualifizierte Team ist zur Stelle und informiert bei Bedarf die Feuerwehr vor Ort Foto: Kathrin Harms/Malteser
Stellen Sie sich vor, der Rauchmelder schlägt Alarm, aber niemand informiert die Feuerwehr! Vernetzte Rauchmelder geben den Alarm weiter und können insbesondere für Menschen mit körperlichen Einschränkungen lebensrettend sein. Darauf weisen die Malteser zum bundesweiten Tag des Rauchmelders am 13. November hin.

Bei einer Vernetzung mit dem Malteser Hausnotrufsystem wird die Warnung über die Entwicklung von gefährlichem Brandrauch automatisch an die rund um die Uhr besetzte Malteser Servicezentrale weitergeleitet, die im Ernstfall ohne weitere Zeitverzögerung die Feuerwehr alarmiert. „So wird die Feuerwehr schnell informiert, auch wenn der Bewohner körperlich nicht dazu in der Lage ist, wenn er wegen der gefährlichen Brandgase bewusstlos oder gar nicht zuhause ist“, erläutert Jochen Hofmann, Bereichsleiter Hausnotruf im Bezirk Trier.
Menschen im Alter sind aus verschiedenen Gründen überdurchschnittlich oft von Wohnungsbränden betroffen, erklärt die Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Die Sinneswahrnehmung nimmt ab, vor allem nachts „schläft“ der Geruchssinn und auch Rauchmelder werden schlechter gehört. Besonders fatal ist diese Tatsache bei Senioren. Laut Statistischem Bundesamt sind 61 Prozent der Brandtoten in Deutschland über 60 Jahre alt.
Menschen im Alter und mit gesundheitlichen Einschränkungen empfehlen die Malteser daher die Kombination von Hausnotruf und Rauchmeldern. Das Hausnotrufsystem selbst bietet rund um die Uhr schnelle Hilfe im medizinischen Notfall. Auf Knopfdruck wird eine Sprechverbindung zu den Mitarbeitern in der Servicezentrale aufgebaut, die mit Blick auf die gespeicherten persönlichen Daten umgehend die notwendige Hilfe in die Wege leiten: Je nach Bedarf wird eine Kontaktperson, ein Malteser Mitarbeiter oder direkt der Rettungsdienst informiert. „Viele Situationen lassen sich schnell per Telefon klären, doch wenn es eindeutig einen Brand gibt oder wir Zweifel haben, ob unsere Kunden die Situation im Griff haben, melden wir das sofort der örtlichen Feuerwehr“, sagt Hofmann. Und die rücke lieber einmal zu viel aus, als einmal zu wenig. Inzwischen gilt bundesweit für alle Neubauten und – mit Ausnahme von Sachsen – auch für Bestandsbauten die Pflicht, Rauchmelder in Fluren, Schlaf- und Kinderzimmern zu installieren.
Interessenten oder Angehörige können sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800-9966007 unverbindlich beraten lassen oder einen Termin vereinbaren.

Informationen auch unter www.malteser-hausnotruf.de.