CDA Neunkirchen zu Lockdown-Folgen im lokalen Einzelhandel
Mit dem Beginn des harten Lockdowns in Folge der Pandemieentwicklung blickt der Arbeitnehmerflügel der CDU im Kreis Neunkirchen mit zunehmender Sorge auf die Lage des Einzelhandels in den Städten und Gemeinden des Landkreises: "In den letzten Jahren hat der Trend zum Online-Shopping den lokalen Einzelhändlern und dem Fachhandel in den Innenstädten ohnehin schon stark zugesetzt. Auch wenn derzeit alle nach Berlin blicken, ist für uns als Kreis-CDA auch klar, dass spätestens nach der Krise vor allem die Kommunalpolitik gefragt ist. In den Städten und Gemeinden müssen die richtigen Weichen gestellt werden, damit der Einzelhandel dort eine Zukunft hat. Diese Rettungsarbeit kann nicht von Berlin aus geleistet werden und sie kann auch kein Wirtschaftsminister, kein Finanzminister und erst

recht kein Gesundheitsminister leisten.", betont Andy Strassel, Vorsitzender des CDA-Kreisverbands Neunkirchen.

"Auch wenn staatliche Hilfen einen Teil der Schäden abmildern konnten, ist und bleibt die Lage für den Einzelhandel, die Gastronomie, Friseurinnen und Friseure und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prekär. Vor allem wenn es dazu käme, dass die Beschränkungen des öffentlichen Lebens noch länger als zunächst angekündigt dauern könnten.", gibt Thomas W. Schmitt, der stellvertretende Kreisvorsitzende der CDA Neunkirchen zu bedenken. Die CDA fordert bereits jetzt für die Städte und Gemeinden ein mittelfristiges Handlungsprogramm bzw. einen Punkte-Plan für den Übergang in die Nach-Corona-Zeit, der nicht nur konkrete Maßnahmen zur Stärkung des lokalen Einzelhandels vorsieht, sondern auch die Beschäftigten und die Sicherung ihrer Arbeitsplätze in den Blick nimmt: "Bei der Berichterstattung über die Krisenfolgen für die Beschäftigung im lokalen Einzelhandel und in der Gastronomie standen bislang oft Studierende im Fokus. Dabei betrifft der Wegfall von Minijobs und Teilzeitarbeit in den Bereichen vor allem viele Alleinerziehende und berufstätige Mütter und hat letztlich auch negative Folgen für die Frauenerwerbsbeteiligung. Für sie bedeutet das nicht nur ein Verlust an Familieneinkommen, sondern auch an Flexibilität um Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Zudem könnten wichtige Brücken zur Vollzeitbeschäftigung oder zur Rückkehr in den Beruf wegbrechen. Deshalb muss eine kommunale Rettungspolitik für den Einzelhandel auch die Beschäftigtenlage berücksichtigen.", unterstreichen Strassel und Schmitt abschließend die Forderung des CDA Kreisverbands Neunkirchen.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.