Aufstockung um 8.700 Impftermine bis Ende Januar

• 20% aller Pflegeeinrichtungen bereits erstmals verimpft

• Bachmann: „So schnell wie möglich, so viele wie möglich.“

Ab dem 04. Januar 2021 können weitere Impftermine in den saarländischen Impfzentren zur Buchung freigegeben werden. Bis zum 16. Januar 2021 sind täglich rund 180 und ab dem 18. Januar 2021 täglich rund 580 zusätzliche Impfungen in den Impfzentren vorgesehen. Bis Ende Januar sollen 8.700 zusätzliche Verimpfungen in den saarländischen Impfzentren möglich sein.

Im Bereich der Pflege- und Alteneinrichtungen sind mit Ablauf des heutigen Tages bereits ein Fünftel aller zur Impfung angemeldeten Bewohner mit der Erstimpfung versorgt.

Dazu Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Wir möchten so schnell wie möglich, so viele Menschen wie möglich verimpfen. Daher bin ich froh, dass wir bereits zu Jahresbeginn weitere Termine öffnen können. Wir prüfen täglich unsere Zahlen und auch alle Möglichkeiten, wie wir weitere Termine im Rahme der Verfügbarkeit ermöglichen können. Voraussetzung bei allen Überlegungen ist, dass der Bund die angekündigten Liefertermine für die Impfstoffe wie vorgesehen einhält.“

Bachmann: „Impfbereitschaft ist sehr hoch.“
„Aus den Erfahrungen der ersten Terminvergabe konnten wir ableiten, dass die Nachfrage an Terminen der derzeitigen Verfügbarkeit an Impfstoffen deutlich überwiegt. Das ist in erster Linie ein sehr gutes Zeichen, denn die Impfbereitschaft ist sehr hoch. Die aktuellen Mengen an gelieferten Impfstoffdosen lassen es leider nicht zu, dass wir bereits allen, die geimpft werden möchten, direkt einen Termin anbieten können. Wir sind ganz am Anfang und bitten um etwas Geduld, bis wir die notwendige Anzahl an Impfdosen haben, um das Angebot weiter zu erhöhen. Jeder der geimpft werden möchte, wird geimpft. Einzig der Zeitpunkt hängt maßgeblich vom Dreiklang zwischen der Zulassung weiterer Stoffe, einer funktionsfähigen Lieferkette und der Bereitstellung der erforderlichen Menge in der notwendigen Qualität ab“, so Bachmann.

Terminvergabesystem bleibt
Aus der Bevölkerung gibt es vereinzelt den Vorschlag, durch eine Kontaktaufnahme der berechtigten Personen per Brief ein gerechteres Verfahren zu ermöglich. Dazu Ministerin Bachmann: „Wir haben uns bewusst, wie viele andere Bundesländer auch, gegen ein Anschreiben entschieden. Hierbei spielen für uns die Faktoren Zeit und Chancengleichheit eine entscheidende Rolle. In Bundesländern, die die betroffenen Bürger anschreiben, wird dem Impfling im Brief eine Telefonnummer oder ein Buchungscode übermittelt. Mit diesem Code kann der potenzielle Impfling sich dann per Telefon oder Onlinebuchung für einen Termin melden. Ob und wann er diesen bekommt, ist bei dem genannten Einladungsverfahren ebenso abhängig von der Menge des Impfstoffes wie bei unserem Verfahren ohne Brief. Die Chance, einen Termin zu bekommen, liegt demnach nicht an unserem Anmeldeverfahren, sondern an der aktuell verfügbaren Menge an Impfdosen.“

Mehr Impfstoff bedeutet mehr Termine
Weitere Impftermine werden kontinuierlich freigeschaltet, sobald die erforderliche Menge an Impfstoff verfügbar ist. Dank einer vorrausschauenden Planung, die eine Rücklage von der Hälfte der angelieferten Mengen vorsieht, ist das Saarland auf etwaige Lieferprobleme kurzfristig vorbereitet. Dadurch können wir zum jetzigen Zeitpunkt sicherstellen, dass eine Impfserie zuverlässig mit der Zweitimpfung nach 3 Wochen abgeschlossen werden kann.