Ein Job mit Perspektive: Petra Schütz jetzt im Karl Ferdinand Haus
neue pflege 01
Die künftige Einrichtungsleiterin Tina Frank (links) und ihre Stellvertreterin, Pflegedienstleiterin Petra Schütz, freuen sich jetzt schon
auf den Umzug im Sommer
Petra Schütz ist die neue Pflegedienstleiterin im Karl Ferdinand Haus in Neunkirchen. Ein Job mit Perspektive: schließlich errichtet der Geschäftsbereich Seniorenhilfe der Stitung kreuznacher diakonie nur ein paar hundert Meter entfernt gerade den Neubau Wohnpark Katharina von Bora, eine Schwerpunkt-Einrichtung für Menschen mit Demenz – und wenn alles

gut läuft, dann ersetzt dieses Gebäude ab August das Karl Ferdinand Haus. Genau das kommt den Zielen von Petra Schütz sehr entgegen: „Ich möchte etwas bewegen für die Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam wollen wir eine familiäre Atmosphäre schaffen, in der man sich wohl und geborgen fühlen kann. Die pflegebedürftigen Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt aller Bemühungen – nicht nur bezogen auf das Krankheitsbild und den Pflegeaufwand, sondern als Ganzes“, sagt sie. Eine gute Versorgung für den letzten Lebensabschnitt, würdevolles Leben gestalten zu können, sind für sie die Grundvoraussetzungen, um ihren Job erfolgreich ausüben zu können.  
Für Petra Schütz war und ist die Altenpflege „Traumberuf mit Herz und Verstand“. Sie absolvierte ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im Hospital in St. Wendel und arbeitete dann als Wohnbereichsleiterin sowie im Intensivpflege-Bereich, bis sie 2015 ihre Weiterbildung zur Pflegedienstleiterin begann. Ihre berufliche Karriere bei der Stiftung kreuznacher diakonie führte die 48-Jährige zunächst ins Fliedner Krankenhaus in Neunkirchen, wo sie ein Jahr lang als Stationsleiterin in der Gerontopsychiatrie tätig war, bis sie die Stellenausschreibung der Seniorenhilfe sah. Seit Oktober hat sie bereits die Arbeit im Karl Ferdinand Haus aufgenommen, erlebte den Beginn der zweiten Corona-Infektionswelle, die dann erstmals auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie einige Mitarbeitende traf. Bisher gab es im Haus keine coronabedingten Todesfälle und alle hoffen, dass das auch so bleibt – zumal mittlerweile die meisten von ihnen geimpft sind. Trotz all dieser Herausforderungen und der sehr anstrengenden Wochen betont Petra Schütz: „Die Corona-Zeit hat uns als Team gut getan und zusammengeschweißt. Die Kolleginnen und Kollegen haben bisher eine tolle Arbeit geleistet und tun das nach wie vor.“ Gerade jetzt sind ihr ein wertschätzendes Miteinander und Empathie ganz besonders wichtig. Mit dem Umzug vom Unteren Markt in die Ringstraße liegt zwar eine weitere außergewöhnliche Anstrengung vor ihnen – aber das Umzugsfieber hat sie alle schon gepackt und sie sind zuversichtlich, dass sie auch diese Aufgabe meistern.
Seit 25 Jahren ist Petra Schütz mit ihrem Mann Jörg verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und sie liebt ihre gemeinsamen Wanderungen, die – falls überhaupt – höchstens zugunsten der vierjährigen Enkelin Emily verschoben werden.