Menschen mit Behinderungen, Frauenhäuser und Wohnungslose im Saarland
Das Saarland ist das erste Bundesland indem bereits alle Menschen mit Behinderungen, sowie den Beschäftigten, denen prioritär Impfungen zustehen und die eine Impfung wünschen, erstmalig geimpft werden konnten. Ebenfalls konnte alldenjenigen Personen und Beschäftigte die sich in Frauenhäusern befinden, sowie in Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe nach SGB XII, bereits ein Impfangebot unterbreitet werden.

„Ich freue mich, dass wir damit 6.641 Menschen mit Behinderungen, 96 im Bereich der Wohnungslosenhilfe sowie 41 Betroffene in Frauenhäusern zeitnah einen ersten Impfschutz anbieten konnten. Somit werden wir noch im April im Bereich der Eingliederungshilfe alle

Menschen mit Behinderung in besonderen Wohnformen (Wohnheime), in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, in Tagesförderstätten, in Tageszentren sowie in sonstigen tagesstrukturierenden Leistungsangeboten, mit einem vollen Impfschutz, wenn sie dies wünschen, versorgen können. Dies gleiche gilt für die Personen in den Frauenhäusern und in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe, sowie für die Beschäftigten in diesem Bereich“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Auch die Menschen mit Behinderung, die ambulant betreut werden, sind unbürokratisch unterstützt worden. Die Leistungserbringer haben Priorisierungscodes und umfangreiche Informationen erhalten, sodass sich bereits knapp 3.000 Beschäftigte und 500 Leistungsberechtigte für eine Impfung auf der Impfliste registriert haben.