Acht Einsätze am 1. Mai-Wochenende
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Die Feuerwehr hatte am 1. Mai alle Hände voll zu tun, hier beim PKW Brand im Altseiterstal
© Kai Hegi (Feuerwehr Neunkirchen)

Es war nicht etwa ein Großeinsatz der die Neunkircher Feuerwehrleute am Wochenende rund um den 1. Mai auf Trab hielt, sondern eine Vielzahl kleinerer Einsätze. Insgesamt acht Mal musste die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen zwischen Freitag, 30. April und Sonntag, 2. Mai ausrücken. Alleine drei Mal brannte es bis Samstagabend auf dem weitläufigen Areal des

ehemaligen Neunkircher Güterbahnhofs. Am Sonntagmorgen brannten zwei nebeneinander geparkte Autos im Wohngebiet Altseitersthal aus.

Eben auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs nahm die Einsatzserie, die die Neunkircher Feuerwehr das ganze Wochenende beschäftigen sollte, am Freitagnachmittag gegen 15:45 Uhr auch ihren Lauf. Eine dunkle Rauchsäule kündigte weithin einen brennenden Container mit Sperrmüll und Unrat auf dem brachliegenden Teil des Bahngeländes an. Schnell hatten die Feuerwehrangehörigen aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen den Brand unter Kontrolle und gelöscht. Doch keine fünf Stunden später mussten die Neunkircher Brandschützer um 20 Uhr erneut zum Güterbahnhof ausrücken. Ein weiterer Container, erneut gefüllt mit allerhand Sperrmüll und Unrat, brannte. Abermals konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell und problemlos löschen.

Am Samstagnachmittag mussten die Angehörigen des Löschbezirks Neunkirchen-Innenstadt zwar nicht zum Güterbahnhof ausrücken, doch aber in dessen unmittelbare Nähe. Gegen 15 Uhr wurde der Feuerwehr im Jägermeisterpfad ein brennender Papiercontainer gemeldet.

Eine lange Ruhephase war den Feuerwehrleuten nach diesem Einsatz nicht vergönnt. Schon um 17 Uhr wurden sie zum nächsten Einsatz gerufen. Im Stadtteil Münchwies brannten In der Kohlwies Rußablagerungen im Schornstein eines Wohnhauses - ein sogenannter Kaminbrand. Außer dem Löschbezirk Münchwies rückte auch der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt mit der Drehleiter aus. In gewohnt reibungsloser Zusammenarbeit zwischen den Löschbezirken konnte der brennende Schornstein vom Korb der Drehleiter aus ausgekehrt und die Gefahr einer Brandausbreitung gebannt werden.

Gerade vom Kaminbrand in Münchwies wieder eingerückt, schickte die Integrierte Leitstelle die Feuerwehrleute aus der Neunkircher Innenstadt um 18:30 Uhr direkt weiter zum nächsten Einsatz. Eine längere Ölspur zog sich von der Kreuzung der Königsbahn- und Irrgartenstraße mit der Westspange über die Königsstraße bis zur Ritzwiesstraße. In Amtshilfe forderte die Polizei die Feuerwehr an, um bei der Verkehrsabsicherung auf dem vielbefahrenen Straßenabschnitt zu helfen. Abgesichert durch Kräfte der Polizei und der Feuerwehr konnte der Zentrale Betriebshof Neunkirchen die Ölspur mit einer Spezialkehrmaschine aufnehmen und die Fahrbahn reinigen.

Zum nunmehr dritten Mal für dieses Wochenende musste der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt am Samstagabend gegen 19:30 Uhr auf das Gelände des Güterbahnhofs ausrücken, während ein Teil der Feuerwehrangehörigen noch im Ölspureinsatz auf der Westspange gebunden war. Dieses Mal brannte ein etwa 30 Quadratmeter großes mit Unrat übersätes Stück Wiese auf dem weitläufigen Güterbahnhof. Als Fehlalarm hingegen entpuppte sich eine weitere Brandmeldung aus dem Bereich Am Kriershof, also dem Gebiet rund um das Neunkircher Rathaus.

Zuletzt musste der Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt noch in den frühen Morgenstunden des Sonntags um 5:45 Uhr zu seinem achten Einsatz für dieses Wochenende ins Altseitersthal ausrücken. Auf dem Parkplatz eines Wohnhauses in der Straße im Sand hatte ein Citroën Kastenwagen Feuer gefangen. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf hatte der Brand bereits auf einen daneben geparkten Peugeot 208 übergegriffen. Ein ebenfalls nahestehender BMW M2 konnte gerade noch rechtzeitig von seinem Besitzer aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr konnten der Citroën und der Peugeot nicht mehr gerettet werden und brannten aus.

Nach insgesamt acht Einsätzen für das Wochenende blieb der Sonntag bis in den Nachmittag hinein ruhig. Die vor allem ehrenamtlichen Angehörigen der Neunkircher Feuerwehr mussten zu keinen weiteren Einsätzen mehr ausrücken.