Lastwagen verliert nach Unfall 650 Liter Diesel

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Über fünfstündiger Einsatz konnte schlimmeren Umweltschaden verhindern

Etwa 650 l Dieselkraftstoff liefen am Montagnachmittag, 5. November bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A8 bei der Anschlussstelle Neunkirchen-City aus dem leckgeschlagenen Tank einer Sattelzugmaschine aus. In einem über fünfstündigen Einsatz konnte die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen schlimmeren Umweltschaden verhindern und große Mengen Diesel auffangen und abpumpen.

Nach Angaben der Polizei war ein 61 Jahre alter Kraftfahrer aus Polen mit seinem Sattelzug auf der Autobahn A8 in Richtung Zweibrücken unterwegs als ihm auf Höhe der Anschlussstelle Neunkirchen-City unvermittelt der linke, vordere Reifen Platze. Dadurch verlor der Fahrer laut Polizei die Kontrolle über seinen tonnenschweren Scania-Lastwagen und prallte in die Mittelleitplanke, welche er auf einer Länge von 150 m stark beschädigte. Zwar gelang es dem Kraftfahrer seinen Lastwagen wieder unter Kontrolle und auf dem Beschleunigungsstreifen der Auffahrt Neunkirchen-City zu stoppen, aber einer der beiden Tanks an der Sattelzugmaschine war durch die Kollision so stark beschädigt worden das direkt große Mengen Diesel ausliefen. Auch wenn durch Trümmerteile des Lastwagens zwei Autos teils schwer beschädigt wurden gab es bei dem Unfall keinerlei Verletzte zu beklagen.

Als die ersten Kräfte aus dem um 12:30 Uhr alarmieren Löschbezirk Neunkirchen-Innenstadt der Feuerwehr Neunkirchen an der Einsatzstelle auf der Autobahn eintrafen waren nach Schätzung der Polizei bereits etwa 650 l Diesel aus dem leckgeschlagenen Tank ausgelaufen. Der umweltgefährdende Kraftstoff hatte sich quer über die Fahrbahn verteilt und lief auch in großen Mengen in die Kanalisation der Oberflächenentwässerung der Autobahn. In einer Erstmaßnahme konnten Feuerwehrleute weiter aus dem Tank hinauslaufenden Kraftstoff in großen Wannen auffangen. Während die Leckage am Tank mit spezieller Dichtpaste verschlossen wurde, bereiteten andere Feuerwehrleute das Abpumpen des im Tank verblieben Diesels vor. Mit einer auf dem Rüstwagen-Gefahrgut, einem Sonderfahrzeug für Chemie- und ähnliche Unfälle, verladenen Mineralölpumpe konnten Feuerwehrangehörige den Diesel in Auffangbehälter umfüllen und damit den weiteren Austritt von Diesel ganz ausschließen. Mit Bindemittel konnte der auf der Fahrbahn stehende Diesel aufgesaugt und entfernt werden. Aufwändiger gestaltete sich die Beseitigung der Dieselverunreinigung in der Oberflächenentwässerung der Autobahn. Zunächst musste in die Kanalisation eine druckluftgefüllte Dichtblase eingesetzt werden, bevor diese von der Feuerwehr mit Wasser durchgespült werden konnte.

Während des Einsatzes war die Autobahn A8 teilweise in beiden Fahrtrichtung nur auf jeweils einem Fahrstreifen befahrbar, was zu Verkehrsbehinderungen und Staus führte.

Die Feuerwehr Neunkirchen befand sich mit 14 Feuerwehrangehörigen und fünf Fahrzeugen rund fünf Stunden lang auf und neben der Autobahn A8 im Einsatz. Außer ihr waren die Polizeiinspektion Neunkirchen mit vier Streifenwagen sowie Mitarbeiter des Landesbetriebes für Straßenbau und des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz vor Ort.


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