Große Einsätze bleiben aus

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Foto: Kai Hegi (Feuerwehr Neunkirchen)

Kein ruhiges Silvester für Neunkircher Feuerwehr

Ruhig im Kreis von Familie und Freunden Silvester feiern ist für die freiwilligen Feuerwehrleute in Neunkirchen, insbesondere in der Innenstadt, fast schon etwas Unbekanntes. Keiner der vergangenen Jahreswechsel blieb gänzlich frei von Einsätzen für die ehrenamtlichen Brandschützer in der Kreisstadt. So mussten die Feuerwehrangehörigen aus den Neunkircher Löschbezirken Innenstadt und Wiebelskirchen in der Silvesternacht zum 1. Januar gleich vier Mal zu Brandalarmen ausrücken. Drei Mal brannten Feuerwerksreste am Straßenrand und in einem Fall hatte ein verirrter Feuerwerkskörper ein Loch in ein Wintergartendach gebrannt.

Das rund um Mitternacht einsetzende Feuerwerk in der Kreisstadt konnten die Feuerwehrleute noch in Ruhe genießen, bevor sie um 00:36 Uhr zum ersten Einsatz für das junge Jahr 2019 gerufen wurden. Aus den Löschbezirken Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen rückten Feuerwehrfahrzeuge in Richtung Wilhelmstraße aus. Ein als Wintergarten ausgebauter Balkon hatte dort der Alarmmeldung zu Folge Feuer gefangen. Bei Eintreffen der Feuerwehr hatten die Anwohner den kleinen Brand durch den beherzten Griff zum Wassereimer selbst gelöscht. Zurück blieb nur ein kreisrundes Loch, welches ein Feuerwerkskörper in das Plexiglasdach des Wintergartens gebrannt hatte. Die Nachkontrolle der Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter und einer speziellen Wärmebildkamera bestätigte nur die erfolgreiche Brandbekämpfung durch die Anwohner.
Keine halbe Stunde später wurden die Feuerwehrangehörigen aus der Neunkircher Innenstadt um 1:05 Uhr erneut zum Einsatz gerufen. Anwohner der Hermannstraße meldeten einen brennenden Haufen Feuerwerksreste, vor allem leer geschossene Feuerwerksbatterien, am Straßenrand. Schnell hatte die Besatzung eines Löschfahrzeuges den kleinen Brand gelöscht und konnte wieder die Heimfahrt in Richtung Feuerwache antreten. Schon in der Spieser Straße fand die Heimfahrt aber ihr vorläufiges Ende, dort entdeckten die Feuerwehrleute brennende Feuerwerksreste und löschten sie kurzerhand ab. Nur Minuten später erfolgte um 1:19 Uhr die letzte Silvesteralarmierung für die Neunkircher Feuerwehr. Die laut Meldung brennende Elektroanlage in der Lindenallee entpuppte sich schließlich als weiterer Haufen in Brand geratener Feuerwerksreste, den die Feuerwehrleute ablöschen mussten. Die weitere Silvesternacht verlief aus Feuerwehrsicht ruhig, zu weiteren Einsätzen für die Wehr kam es in der Kreisstadt Neunkirchen nicht.


 
 
 
 
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