Sturmtief Bennet lässt Baum auf Stromleitung stürzen

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Dieser Baum hielt Sturmtief Bennet nicht stand Foto: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)

Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen musste nur zu einem Sturm-Einsatz ausrücken

Während Sturmtief Bennet mit seinen teils schweren Böen am Rosenmontag, 4. März die Karnevalisten in Neunkirchen mit der Absage des Rosenmontagsumzuges besonders schwer traf, blieben die Sturmfolgen in der Stadt ansonsten überschaubar. Nur zu einem einzigen Sturmeinsatz musste die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen bis zum späten Nachmittag ausrücken. In Furpach war ein Baum auf eine Stromleitung gestürzt, was zeitweise in einigen Straßen zu Stromausfällen führte.

Unter den immer wieder auftretenden starken Sturmböen von Tief Bennet gab am Montagnachmittag gegen 13 Uhr ein Baum in einem Vorgarten in der Furpacher Straße Am Bannstein nach. Glücklicherweise stürzte der Baum nicht auf ein nur wenige Meter entfernt stehendes Wohnhaus, fiel aber stattdessen in die zum Haus führende Stromleitung. Unter der Last des zu Boden stürzenden Baumes gab das Kabel nach und wurde nach unten gezogen, es riss dabei aber nicht entzwei. Dem auf dem Kabel lastenden Druck gab sogar ein Dachständer auf einem Haus im nahen Birkenweg nach, welcher einfach umknickte und dabei das Dach beschädigte.
Der Löschbezirk Furpach der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen rückte gemeinsam mit dem Bereitschaftsdienst des kommunalen Energieversorgers KEW in die Straße Am Bannstein aus. Erst nachdem durch die Elektriker der KEW die vom Baum heruntergerissene Stromleitung stromfrei geschaltet worden war, konnten die Feuerwehrleute mit ihrer Arbeit beginnen. Stück für Stück wurde der noch immer auf der Stromleitung liegende Baum mit der Kettensäge zurückgeschnitten und abgetragen, bis die Stromleitung schließlich wieder frei war. Wegen der Abschaltung der beschädigten Stromleitung kam es zeitweise in Teilen des Birkenwegs und der Karcherstraße zu einem Stromausfall für die Dauer des Feuerwehreinsatzes und der sich anschließenden Reparaturarbeiten der KEW.

Nach rund einer Stunde konnten die zwölf mit zwei Einsatzfahrzeugen ausgerückten Feuerwehrleute ihren Einsatz wieder beenden und die Einsatzstelle zur Reparatur der Stromleitung an die KEW übergeben.

Durch die sturmbedingte Absage des Rosenmontagsumzuges in Neunkirchen kam das in den letzten Jahren bewährte Sicherheitskonzept der Neunkircher Feuerwehr nicht zum Tragen. Entlang der Strecke des Rosenmontagsumzuges hätten über den Nachmittag hinweg Kräfte der Feuerwehr für etwaige Einsätze im Stadtgebiet abrufbereit in Bereitschaft gestanden. Eingeplant waren fast 60 Feuerwehrangehörige aus allen sieben Neunkircher Löschbezirken die acht Posten entlang der Zugstrecke und auf der Feuerwache besetzt hätten.


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