Gesund leben und andere unterstützen

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Maximilian-Kolbe-Schule spendet an die Uni Klinik Homburg


Ein Aushängeschild in Sachen Sport ist die Hockeymannschaft der Schule unter der Leitung von Lehrer Gregor Römer – links vorne: Schulleiter Walter Meiser, rechts vorne: Professor Dr. Gerd Dockter)
Die Maximilian-Kolbe-Schule in Wiebelskirchen bot einen hervorragenden Aktionstag (wir berichteten) „Fit und Gesund“. Den Erlös dieser Aktion übergab jetzt der Schulleiter Walter Meiser.

Stolze 2600 Euro konnte der Schulleiter der Maximilian-Kolbe-Schule an Professor Dr. Gerd Dockter, Leiter der Mukoviszidoseabteilung der Universitätsklinik Homburg, Kinder und Jugendmedizin, überreichen. Die Übergabe spiegelt den sozialen Bildungsauftrag und das soziale Profil der Schule wieder. Schüler sollen zum Mitfühlen und Mithandeln sensibilisiert werden. Da sich an der Schule selbst Schüler mit dieser schwerwiegenden Erkrankung befinden, ist die Hilfe ein Zeichen gelebter Solidarität und Mitverantwortung.
Bei Mukoviszidose, auch Cystische Fibrose (CF) genannt, handelt es sich um die bisher unheilbare, häufigste erbliche Stoffwechselerkrankung unserer Bevölkerung, wobei etwa vier Millionen Bundesbürger die Mukoviszidose weitervererben können. Die Symptome werden oft mit Keuchhusten, Asthma, Bronchitis oder Zöliakie verwechselt. So liegt die Dunkelziffer ungefähr bei 50 Prozent. Die Ursache der Krankheit – ein genetischer Defekt – ist trotz intensiver Forschungsanstrengungen bislang noch nicht heilbar, so dass nur die Symptome gelindert werden können. Eine konsequente Therapie ist erforderlich. Zum Therapieprogramm eines Mukoviszidose-Betroffenen gehören neben der Einnahme von vielen Medikamenten eine hochkalorische Ernährung, Sport und vor allem eine spezielle Krankengymnastik. Dazu gehört vor allem die in Belgien ursprünglich für Asthmatiker entwickelte Autogene Drainage und aus der Atemwegstherapie sowie dem Yoga entlehnte Dehnübungen (so genannte Sekrettransportübungen, die auf Norderney entwickelt wurden). Darüber hinaus müssen die meisten Betroffenen regelmäßig eine intravenöse antibiotische Behandlung über sich ergehen lassen, Für manche ist deshalb das Krankenhaus zur zweiten Heimat geworden.
Gerade diesem Umstand, dass kranke Kinder viel Zeit im Krankenhaus verbringen müssen, kommt die Spende zugute. Professor Dr. Dockter erzählte den Schülern der Zehnerklassen, wie wichtig es ist, solchen Kindern mehr Lebensqualität zu geben. Mit der Spende werden Laptops für diese Kinder angeschafft, um ihnen zu ermöglichen schulische Informationen zu bekommen, damit möglichst wenige Versäumnisse entstehen und der Kontakt zur Schule und der Klasse gehalten wird. Die Maximilian-Kolbe-Schule möchte sich nicht nur in Geldern mit Bildungsaufträgen verbunden fühlen. An der Schule selbst wird die Botschaft „Bewegung, Sport, gesunde Ernährung“ gelebt. Zitat des Schulleiters: „Gesund leben und andere unterstützen“ – Kinder helfen hier Kindern. Das soziale Engagement der Schule ist hervorragend, viele Projekte konnten schon viel helfen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.maximilian-kolbe-schule.de.
bf
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