Gesundheit für Schülerinnen und Schüler

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Gunther Deubel engagiert sich ehrenamtlich für Schülergesundheit


Ruth Wolff, Gunther Deubel und Schüler der 8. Klasse der ERS Stadtmitte Neunkirchen
In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Neunkirchen engagiert sich Gunther Deubel mit seiner Reha Praxis in Neunkirchen für Kinder mit orthopädischen Problemen.

Frau Ruth Wolff vom jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes untersucht regelmäßig die Schülerinnen und Schüler der Schulen im Landkreis. Hierbei stellt sie unter anderem vermehrt orthopädische Probleme der Kinder fest. Wenn man sich die saarlandweiten Zahlen dieser Untersuchungen anschaut kann man die Sorge um unsere Kinder verstehen. 10% der Einschulungskinder weisen bereits Haltungsschäden auf. Nach Elternangaben klagen bereits 1,2% der Jungen und 9,3% der Mädchen über Rückenschmerzen. Nach Schülerangaben liegt diese Zahl sogar noch deutlich höher, bei 6,8% beziehungsweise 11,5%. Nur 30 bis 40% der Schülerinnen und Schüler gehen zur „J1“ der freiwilligen Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren auf Kosten der Krankenkasse. „Die Vorsorgeuntersuchungen sind sehr wichtig, da es möglich ist, die zu dieser Zeit festgestellten Probleme noch zu beheben. Durch gezieltes Training und Unterstützung ist es in dieser Wachstumsphase der Kinder durchaus möglich wieder einen regulären Knochenaufbau zu erlangen“, so Frau Ruth Wolff vom jugendärztlichen Dienst des Gesundheitsamtes.
Diese Problematik im Gesamtbild der Haltung der Kinder sah auch Gunther Deubel durch seine eigenen Kinder und deren schulischen Umfeld. Durch die auf der einen Seite vorhandenen Problematik und auf der anderen Seite vorhandenen Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten entstand das Bedürfnis hier unterstützend tätig zu werden. Durch Kontakte zum Landkreis Neunkirchen kam die Kooperation mit dem Gesundheitsamt zustande. Hier können jetzt auffällige Schülerinnen und Schüler mit einem speziellen Diagnoseverfahren nachuntersucht werden. Optrimetrie, ein Verfahren zur dreidimensionalen Wirbelsäulenanalyse. Hierbei wird strahlungsfrei mit Hilfe von Licht­raster der Rücken inklusive des Beckens abgescannt. Hiervon werden dreidimensionale Bilder der Wirbelsäule und des Beckens errechnet. Diese Bilder lassen dann eindeutig und genau Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, Beckentorsion, die Form der Wirbelsäule und den Stand der Wirbelkörper erkennen. Durch zu Hilfenahme einer elektrischen Plattform und/oder vorhandener Einlagen können diese kontrolliert oder genau bestimmt werden. Anhand dieser komplex­en Ergebnisse können und werden dann gezielt Übungsprogramme erstellt, die den Problemen entgegen wirken oder vorbeugend weitere Probleme verhindern. „Wir haben die Möglichkeiten den Schülerinnen und Schülern gezielt zu helfen. Den Willen zum Üben muss jeder selbst mitbringen. Aber wir unterstützen sie dabei und helfen Probleme und Schmerzen zu überwinden. Wir werden auch versuchen mit den Sportlehrern vor Ort, in der Schule, die gewonnenen Erkenntnisse praktisch in die Sportstunde einfließen zu lassen. Und natürlich werden wir auch weiterhin diagnostisch, rehabilitativ und auch gerne präventiv zur Verfügung stehen“, so Gunther Deubel vom Reha Zentrum Neunkirchen.
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