Elterncafé in der Kinderkrippe FNZ

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Wirbt für Toleranz und Vielfalt

Die Kinderkrippe des Familien- und Nachbarschaftszentrums hatte am 28. November ihren Eingangsbereich kurzerhand in ein Elterncafé umfunktioniert. Bei Kaffee, Tee, Lebkuchen und Kerzenschein wurde den Familien und einem Teil der pädagogischen Fachkräfte angeboten, im Alltag kurz innezuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Es erfolgte ein reger Austausch zu verschiedenen Themen, wie beispielsweise der sprachlichen Bildung oder den Waldtagen in der Krippe. Aber den Fachkräften vor Ort ging es im wesentlichen auch darum, die Eltern miteinander in Kontakt zu bringen.

„Da zur Zeit Kinder aus zehn Nationen in unserer Krippe betreut werden, nehmen wir die Vorweihnachtszeit zum Anlass, um über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten hinsichtlich der bevorstehenden Festtage zu sprechen“, so die Krippenleitung Frau Haupenthal.
Gespannt hörten die Teilnehmenden den Erzählungen aus Rumänien, Russland, Syrien, Schweden oder dem Libanon zu. Aber auch Eltern aus Neunkirchen und der Pfalz leisteten ihren Beitrag. Den Familien wurde darüber hinaus die Möglichkeit geboten, ihre Wünsche und Ideen für das kommende Jahr zu äußern. Die daraus entstandenen Wunschzettel wurden mit Weihnachts- und Neujahrswünschen in den verschiedenen Herkunftssprachen der Familien am Tannenbaum aufgehängt. Dass Kinder, die das dritte Lebensjahr vollenden weiterhin die Krippe besuchen dürfen, sofern die Familie noch keinen Kindergartenplatz hat, wurde mehr als einmal formuliert und von den Verantwortlichen als Appell an die saarländische Bildungspolitik verstanden.
Dieses Format eines Elterncafés wurde vom Familien- und Nachbarschaftszentrum bereits im vergangenen Jahr gewählt. Damals wurde gemeinsam mit den Eltern der Eingangsbereich zur Krippe gestaltet. Das große Schaufenster wurde mit Begrüßungsformeln in den verschiedenen Herkunftssprachen der Familien bemalt, womit auch nach außen sichtbar werden sollte, dass Vielfalt willkommen ist.
Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist zwar Selbstverständnis, aber in der Kinderkrippe FNZ seit Januar 2016 auch Teil des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fördert mit einer zusätzlichen Fachkraft bundesweit in diversen Modelleinrichtungen die alltagsintegrierte sprachliche Bildung, die inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien.
                                                                                                                                                                                      Janine Wack


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