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Mit neuer Kraft an die Rathausspitze - Jörg Aumann, SPD
Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl im Dialog
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Jörg Aumann, Kandidat der SPD
Ende Mai finden gemeinsam mit den Europawahlen auch die Kommunalwahlen statt, in Neunkirchen ist das Amt des Oberbürgermeisters neu zu besetzen. Der derzeitige Oberbürgermeister der Kreisstadt Jürgen Fried steht nicht mehr zur Wahl. Wir haben uns auf den Weg gemacht und alle Kandidaten für diesen Posten zu den gleichen Themen befragt.
Jörg Aumann, SPD-Kandidat zur Oberbürgermeisterwahl in Neunkirchen, verheiratet, drei Kinder, seit dem 1. Jan. 2010 Bürgermeister in Neunkirchen. Erst einmal möchten wir unseren Lesern die Chance geben, Sie näher kennenzulernen.

Was schätzen Sie an Menschen am meisten?
Ihren Antrieb für gemeinsame Ziele. Ob bei der Arbeit oder bei engagierten Ehrenamtlern, ich bin immer wieder beeindruckt, wieviel Herzblut die Menschen um mich herum aufbringen, um zusammen Projekte zu meistern.

Wo würden Sie am liebsten leben?
In der Stadt, in der wir seit zehn Jahren leben und in der unsere Kinder aufgewachsen sind: Neunkirchen. Hier haben wir unser Geheischnis.

Mit welchem berühmten Menschen aus der Vergangenheit würden Sie gerne einmal ein Gespräch führen und über was würden sie sich mit ihm unterhalten?
Mit einem Neunkircher Hüttenarbeiter des Jahres 1919 über seinen Alltag, die politische Situation, seine Arbeit und darüber, wie sich diese Stadt in 100 Jahren entwickeln wird.

Was gefällt Ihnen an und in Neunkirchen am besten?
Die Lebensart der Menschen. Die Neunkircher sind echte „Schaffer“, die den Wert von Arbeit schätzen. Sie pflegen aber auch einen einzigartig geselligen Umgang miteinander.

Herr Aumann, Sie kandidieren als Oberbürgermeisterkandidat in Neunkirchen. Was waren oder sind Ihre Beweggründe für die Kandidatur?
Ich will anpacken. Neunkirchen ist meine Heimat geworden, die ich weiter nach vorne bringen will. Es macht mir Freude, dafür zu arbeiten, dass der Alltag der Menschen funktioniert. Ich habe Berufserfahrung in und außerhalb der Verwaltung gesammelt, die ich mit ganzer Kraft für diese Stadt einbringen will.

Neunkirchen hat als zweitgrößte Stadt im Saarland auch viele soziale Probleme. Wie sehen Sie diese?
Dreh- und Angelpunkt ist der Strukturwandel. Er war und ist die größte Herausforderung in der Geschichte Neunkirchens. Die Stadt hat große Fortschritte gemacht, hat heute mehr Arbeitsplätze als zu Zeiten des Eisenwerks. Wir dürfen aber nicht stehenbleiben.

Wie möchten Sie als OB diese sozialen Probleme angehen?
Ich will den Weg einer modernen Ansiedlungspolitik weitergehen: Arbeit ist der Schlüssel, um zu verhindern, dass Menschen abgehängt werden. Für mehr Arbeitsplätze werde ich mich persönlich einsetzen. Langfristig ist Bildung das beste Instrument zu mehr Chancengerechtigkeit. Das fängt bei der Kita an und führt bis hin zu einer schnelleren Busverbindung für Studierende aus Neunkirchen an die Saar-Uni – eines der Projekte, die ich angehen will.

Sicherheit in der Innenstadt, „dunkle Ecken“, Präsenz von Ordnungsamt und Polizei ist immer wieder ein Thema in den sozialen Netzwerken und bei Gesprächen mit den Bürgern. Wie möchten Sie diesem Thema begegnen?
Ich will den kommunalen Ordnungsdienst stärken und mich für eine deutlich höhere Polizeipräsenz einsetzen. Das Sicherheitsgefühl ist eng mit Sauberkeit im öffentlichen Raum verknüpft. Daher will ich die städtische Eingreiftruppe stärken, um Verschmutzungen schneller zu beseitigen.

Neunkirchen hat sich von der „Hüttenstadt“ in die Musical- und Kulturstadt Neunkirchen gewandelt. Wie sehen Sie diesen Wandel?
Das ist eine echte Erfolgsgeschichte und hat das Bild Neunkirchens nachhaltig verbessert. Das Engagement der vielen Ehrenamtlichen hat meinen Respekt und muss weiter gefördert werden. Trotzdem gehört „die Hitt“ untrennbar zu unserer Geschichte. Vergessen wir dabei nicht: Neunkirchen ist auch Sportstadt. Dieses Profil will ich gemeinsam mit den vielen Sportvereinen weiter schärfen.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Kreisstadt Neunkirchen mit Ihnen als Oberbürgermeister?
Gemeinsam mit den Menschen will ich an einem sauberen, sicheren Neunkirchen arbeiten, in dem die Wirtschaft wächst und unsere Kinder eine gute Bildung genießen. Ich habe ein offenes Ohr für die Anliegen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger: In der Stadt und in den Stadtteilen. Die Oberbürgermeistersprechstunde hat sich bewährt. Ich will den Bürger-Dialog weiter intensivieren.

Wie wollen Sie als Oberbürgermeister die Defizite im kommunalen Haushalt beseitigen oder zumindest minimieren?
Mein Ziel ist es, die Verwaltung effizienter zu machen. Digitalisierung bietet viele Möglichkeiten, Verwaltungskosten zu sparen. Denken Sie nur an den Spareffekt durch weniger Papier im Verwaltungsalltag. Nicht mit mir zu machen sind Kürzungen der Leistungen für die Bürger. Dunkle Straßen durch Einsparungen an der Straßenbeleuchtung? Oder weniger Kita-Investitionen? Das wird es mit mir nicht geben!

Haben Sie einen Plan, wie man den Leerständen in den Geschäftshäusern entgegenwirken kann und wie man die Infrastruktur stärken kann?
Meine Strategie besteht aus drei Punkten: offensive Ansiedlungspolitik, Investitionen in öffentliche Infrastruktur und Intensivierung des Netzwerks zwischen City-Management, Verkehrsverein, Wirtschaftsförderung und privaten Eigentümern. Ein erster Schritt ist die Ladenlokalbörse.

Welche Aufgabe hat für Sie absolute Priorität, wenn Sie OB werden?
Oberste Priorität hat das Wohl der Neunkircher: Dass Kinder sich in ihrer Kita geborgen fühlen, Schüler eine gute Bildung erhalten, die Menschen gute Arbeitsplätze haben, Senioren selbstbestimmt leben und vieles mehr. Gute Stadtentwicklung vergisst nichts und niemanden. Dazu gehören auch Leitprojekte, wie die Bliesterrassen, um wettbewerbsfähig mit anderen Städten zu sein. Eine Aufgabe ist so wichtig wie die andere. Das hat alles Priorität.
Weitere Informationen über die SPD Neunkirchen erhalten Sie unter der folgenden Adresse: spd-neunkirchen-saar.de.
rs
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