Mit neuer Kraft an die Rathausspitze - Christoph Schaufert, AFD

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Mit neuer Kraft an die Rathausspitze - Christoph Schaufert, AFD
Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl im Dialog
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Christoph Schaufert, Kandidat der AFD
Ende Mai finden gemeinsam mit den Europawahlen auch die Kommunalwahlen statt, in Neunkirchen ist das Amt des Oberbürgermeisters neu zu besetzen. Der derzeitige Oberbürgermeister der Kreisstadt Jürgen Fried steht nicht mehr zur Wahl. Wir haben uns auf den Weg gemacht und alle Kandidaten für diesen Posten zu den gleichen Themen befragt.
Christoph Schaufert, Kandidat der AFD zur Oberbürgermeisterwahl wurde in Neunkirchen geboren, ging hier zur Schule. Der Archäologe ist verheiratet und hat vier Kinder und ist seit 2018 Fraktionsmitarbeiter der AFD im Landtag. Erst einmal möchten wir unseren Lesern die Chance geben, Sie näher kennenzulernen.

Was schätzen Sie an Menschen am meisten?
An Menschen schätze ich die Innovativität. Mein Beruf als Archäologe lässt mich kulturelle Unterschiede sehen. Selbst wenn man nur die Geschichte hat, lassen sich rund um den Äquator faszinierende Parallelen erkennen.

Wo würden Sie am liebsten leben?
Ich lebe dort gerne, wo ich mit meiner Familie zusammen bin und wo es uns gut geht. Im Moment ist das Neunkirchen, bei allen Nachteilen, die es vielleicht hat, hat es auch viele Vorteile. Es ist alles da was man braucht.

Mit welchem berühmten Menschen aus der Vergangenheit würden Sie gerne einmal ein Gespräch führen und über was würden sie sich mit ihm unterhalten?
In Varna gibt es ein Grab eines namenlosen Herrschers aus der Kupferzeit, das erste Mal wo man eine dynastische Folge nachweisen konnte, also eine Menschheit entstanden ist, so wie wir sie kennen. Das würde mich sehr interessieren.

Was gefällt Ihnen an und in Neunkirchen am besten?
Neunkirchen hat genau die richtige Größe und ich habe meine Wurzeln hier. Mir gefällt die Geschichte der Stadt und es ist alles da was man braucht an Infrastruktur.

Christoph Schaufert, Sie kandidieren als Oberbürgermeisterkandidat in Neunkirchen. Was waren oder sind Ihre Beweggründe für die Kandidatur?
Es geht darum mit den Vorurteilen gegenüber meiner Partei, der AFD aufzuräumen und auch um die „pfiffige“ Idee des Stadtrates mich als einzigen Kandidaten von der Schöffenliste zu streichen. Ich will zeigen, was ich kann und wer ich bin.

Neunkirchen hat als zweitgrößte Stadt im Saarland auch viele soziale Probleme. Wie sehen Sie diese?
Diese Probleme sehe ich auf der Straße. Auch noch die Sozial-Statistik, die erweist, dass viele Kinder hier in Armut leben, ist erschreckend. Wenn man diese sozialen Probleme lösen könnte, würden sich andere Probleme von selbst lösen.

Wie möchten Sie als OB diese sozialen Probleme angehen?
Es wäre sehr wichtig bestimmte Randgruppen früher aufzufangen. Natürlich sind da die Möglichkeiten als Verwaltungsrat begrenzt. Dann wäre es auch sinnvoll das strukturelle Defizit der Städte im Saarland zu regeln, dann geht es auch den Städten besser. Dem Saarland muss massiv geholfen werden, auch von Bundesebene.

Sicherheit in der Innenstadt, „Dunkle Ecken“, Präsenz von Ordnungsamt und Polizei ist immer wieder ein Thema in den sozialen Netzwerken und bei Gesprächen mit den Bürgern. Wie möchten Sie diesem Thema begegnen?
Das ist eins der Kernthemen mit verschiedenen Aspekten. Hier steht die Frage seit wann und warum ist das so? Mehr Polizei führt nur zur Verdrängung, wenn das soziale Gefüge sich verbessert, werden sich viele Probleme lösen.

Neunkirchen hat sich von der „Hüttenstadt“ in die Musical- und Kulturstadt Neunkirchen gewandelt. Wie sehen Sie diesen Wandel?
Ich finde das ganz nett mit den Musicals, es hat so eine Art Alleinstellungsmerkmal für Neunkirchen. Kulturstadt ist noch etwas euphemistisch ausgedrückt. Aus der Sicht des Historikers ist es schade, dass die Entstehungsgeschichte der Stadt, die Industriekultur als Alleinstellungsmerkmal nicht so genutzt wird.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Kreisstadt Neunkirchen mit Ihnen als Oberbürgermeister?
Man hat ein sehr enges Konzept und alles was ich nun sagen würde, wäre sehr unredlich. Wir haben ein gewisses strukturelles Defizit, das gilt es anzugehen. Es müssen Lösungen in der sozialen Problematik gesucht und angegangen werden.

Wie wollen Sie als Oberbürgermeister die Defizite im kommunalen Haushalt beseitigen oder zumindest minimieren?
In der jetzigen Lage sind die Defizite von einem Stadtoberhaupt nicht zu lösen. Die Kommunen müssen mehr Verantwortung bekommen, zuvor müssen sie entschuldet werden. Die äußeren Rahmenbedingungen der Bundesregierung müssen geändert werden.

Haben Sie einen Plan, wie man den Leerständen in den Geschäftshäusern entgegenwirken kann und wie man die Infrastruktur stärken kann?

Leerstände sind ein globales Problem. Welche Geschäfte können überhaupt noch mit den großen Ketten oder dem Internet konkurrieren? Man muss schon etwas Besonderes bieten im Einzelhandel und ob da die Kaufkraft besteht?

Welche Aufgabe hat für Sie absolute Priorität, wenn Sie OB werden?
Wie ich eben schon sagte, würde ich alles daran setzen um die strukturellen Defizite in der Stadt und Kommune zu reduzieren, damit wir wieder in eine gute Zukunft blicken können.

 

Weitere Informationen über die AFD Neunkirchen erhalten Sie unter der folgenden Adresse: afd.saarland/kreise/kreisverband-afd-neunkirchen.

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