Keltischer Ringwall Otzenhausen

Spätkeltische Prunkgräber von Bierfeld-Nonnweiler
 
vortrag keltischer 01
 
Der keltische Ringwall „Hunnenring“ bei Otzenhausen besitzt die mächtigsten Festungsmauern keltischer Zeit. Europaweit einzigartig stellten die einst bis zu 20 m hohen und ca. 25 m dicken Wehrmauern den Schutz für eine Wehranlage des 4. bis 1. Jahrhunderts vor Christus.
Erst mit dem Eintreffen der Römer unter Gaius J. Caesar (bello gallico) fand die Anlage ihr Ende und die keltische Kultur ging in die der Römer über.
4 km von der Festung entfernt gruben Forscher der Terrex gGmbH und der Universität Münster in den Jahren 2013 bis 2016 in einem keltisch/römischen Gräberfeld dieser kulturellen Übergangszeit. Die reichen Beigaben dieser, zur einstigen Oberschicht gehörigen Gräber, lieferten zahlreiche neue Erkenntnisse zur damaligen, gesellschaftlichen Elite, ihrer Sitten und Bräuche, ihrem diesseitigen Leben und ihren Jenseitsvorstellungen. Der Referent, selbst leitender Ausgräber, stellt die bedeutendsten Gräber vor und setzt sie in den historischen Raum und Rahmen.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 19. Juni 2019, um 19.00 Uhr im historischen Junkerhaus (1569), Wellesweiler, Eisenbahnstraße 22 statt. Von Nichtmitglieder werden 5 EURO Eintritt erbeten. Referent ist Dr. Thomas Frisch,Projektleiter des Forschungsprojektes.
Wellesweiler Arbeitskreis für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur e.V. in Zusammenarbeit mit der Aleksandra-Stiftung zur Förderung der Westricher Geschichtsforschung lädt zu einem Vortrag.