Entdeckerwoche an der Schule
Eine Abschlussfahrt ins Land der Tulpen, Maler und Museen
 
entdeckerwoche 04
Rendezvous mit Hollywoodstar Johnny Depp in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett
entdeckerwoche 03
Spaß und Nervenkitzel im Erlebnispark
entdeckerwoche 02
Wohnort im Grünen: Fütterung der Wildvögel
entdeckerwoche 01
Kulturmetropole Amsterdam:
Vollversammlung mit der Maus
entdeckerwoche 05
Historisches Pflichtprogramm:
Spuren nationalsozialistischer Schreckensherrschaft
in Amsterdam
Holland – oder korrekt ausgedrückt – die Niederlande lautete das Ziel der letzten gemeinsamen Reise der Alex-Deutsch-Schule, die zusammen mit den Klassenlehrern Andrea Kockler, Hans-Jürgen Geiger, Erich Hoffmann und Referendar Fabian Kärtner in den landschaftlich wunderschön gelegenen Freizeitpark Duinrell unweit der Nordseeküste unternommen wurde.
Das Bewohnen der kleinen Häuser in Vierer- oder Sechsergruppen stieß trotz einer gewissen Enge auf großen Anklang bei den Teilnehmern. Was allerdings für den absoluten Kick sorgte, waren die vielen Action-Angebote und Attraktionen innerhalb des Parks, der mit seinem prächtigen Baumbestand und den gepflegten Grünanlagen das Herz eines jeden Naturliebhabers im Handumdrehen erobert. Rasante Achterbahnfahrten, das Riesenrad oder ein Spaßbad mit gigantisch langen Wasserrutschen kletterten währenddessen besonders in der Beliebtheitsskala der Jugendlichen ganz schnell nach oben.
Dass Holland nicht nur das Land prächtiger Tulpen und leckerer Käsesorten ist, erfuhren die Schüler im Verlauf zweier Tagesreisen in die Kulturhochburg und Hauptstadt Amsterdam sowie in die Hafenstadt Rotterdam. In Rotterdam beeindruckte ganz besonders die Rundfahrt im modernen Ausflugsschiff durch einen der weltgrößten Seehäfen.
Still und ernst wurde es in Amsterdam bei der Stadtführung durch das jüdische Viertel. Hier waren bekanntlich Hitlers Gefolgsleute vor rund 80 Jahren völkerrechtswidrig eingedrungen, hatten mit geradezu wahnhafter Akribie die bestens integrierten Juden verfolgt und viele von ihnen in die Gaskammern von Auschwitz oder zu anderen Orten des Schreckens deportiert. Zu den Opfern wird auch das jüdische Mädchen Anne gerechnet, welches seine Empfindungen, Eindrücke und traumatischen Erlebnisse in dem weltbekannt gewordenen „Tagebuch der Anne Frank“ niederschrieb und verewigte. Abgesehen von diesem beklemmenden historischen Exkurs in ein düsteres und besonders unrühmliches Kapitel deutscher Geschichte (ein unbedingtes „Muss“ für jeden Alex-Deutsch-Schüler) präsentierte sich die niederländische Metropole den jungen Besuchern von der Saar als ein Ort pulsierender Lebensfreude. Unvergesslich für die Wellesweiler Schülerinnen und Schüler wird unter anderem das Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“ bleiben, in dem lebensecht gestaltete Abbildungen prominenter Menschen aus Politik, Kultur und Sport erlebt und bestaunt werden können. Nicht zu vergessen im Bericht: Auch wenn die heimlich ersehnten Badetemperaturen noch auf sich warten ließen, stand eine Stippvisite vom Park zu der nahegelegenen Strandpromenade an der Nordseeküste auf dem Programm. Fester Bestandteil der Nachbetrachtung muss des Weiteren der umsichtige und stets gut gelaunte Buslenker Markus Heinz sein, ebenso wie die Erwähnung des traumhaft schönen Wetters über die Dauer der gesamten Reise.
Das Fazit aller Beteiligten lautet: Holland war in jedem Fall eine Reise wert.
Weitere interessante Informationen zu der Alex-Deutsch-Schule in Wellesweiler finden Sie auch im Internet unter www.alex-deutsch-schule.de.
Text und Fotoquelle: Erich Hoffmann