Könnte ich doch nur noch einmal...
Spende der St. Barbara Bruderschaft an den Wünschewagen
 
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Bei der Scheckübergabe am Bergwerk Reden
Wenn sich das Leben dem Ende neigt werden unerfüllte Träume wach. Oft ist es der Wunsch ein letztes Mal, einen liebgewonnen Ort zu besuchen, ein Konzert des Idols, ein Spiel des Lieblingsvereins oder einen Ausflug mit der Familie zu machen.
Der Wünschewagen, der im März 2017 als Ehrenamtsprojekt entstand, hat sich zum Ziel gesetzt solche Wünsche kostenfrei zu erfüllen. Wo die Möglichkeiten von Hospizen, Pflegeeinrichtungen und auch Angehörigen enden, entweder mangels Personal oder auch aus finanziellen Gründen, ist der Wünschewagen da. Schwerstkranke Menschen jeden Alters werden bei der Erfüllung ihres letzten Wunsches betreut und begleitet. Die beste medizinische Versorgung ist durch einen speziell konzipierten Krankentransportwagen gewährleistet, der sowohl für den Fahrgast als auch für seine Begleitung eine angenehme Atmosphäre bietet. Bisher konnten knapp 100 Wünsche erfüllt werden. Der Wünschewagen finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Sponsorenmitteln. Das oberste Ziel ist es die letzten Wünsche für alle Fahrgäste und ihre Begleitung kostenfrei erfüllen zu können. Um dieses Ziel weiterhin aufrecht halten zu können haben wir, die St. Barbara Bruderschaft Schiffweiler uns entschlossen, dem Wünschewagen 2000,-€ zu Spenden. Das Geld stammt aus der Teilnahme an Dorffesten und Weihnachtsmärkten. Als ehemalige Bergleute haben wir uns als Ort der Scheckübergabe das Bergwerk Reden ausgesucht. Am Montag, dem 27.05. 2019 trafen sich unsere Trachtenträger mit dem Wünschewagen am Hauptportal, dem Redener Hannes. Der Scheck in Höhe von 2000,-€ wurde an Projektleiter Jürgen Müller und Wünschewagenfahrer Christian Fries überreicht. Beide bedankten sich für die Spende und erläuterten uns noch näher ihre Arbeit mit dem Wünschewagen. „Ein Wunder entsteht, wenn man das scheinbar Unmögliche versucht und es dann wahr wird.“ Wir wünschen dem Wünschewagen noch viele solcher Wunder.
 
Text und Fotoquelle: Helmut Culmann