Radsport der Weltklasse unterwegs

Deutsche Nationalmannschaft zeigte sich bärenstark

 
muster
Zahlreiche Radsportfans säumten die Straßen in Aßweiler
muster
Die erste Runde des 1. Etappe ist geschafft,
auf geht’s in die 2.
muster
Viel Spaß hatten die Fans des Radsportes
in Münchwies
muster
Bisweilen lag das Feld eng zusammen
muster
111 Rennradfahrer warten in Aßweiler auf den Start
muster
Auf geht’s in die Kurve in Frankenholz
Richtung Höchen
muster
Sieger des Preises der TERRAG wurde
Andrii Ponomar, hier bei der Zieleinfahrt
in Münchwies
muster
Man konnte die Anstrengung
bei der Münchwieser Auffahrt fast greifen
muster
Auch die Neunkircher „Polit-Prominenz“
war am Zieleinlauf in Münchwies vertreten
muster
Sieger des Preises der TERRAG wurde der Ukrainer Andrii Ponomar vor JHjalmar Klyver (Schweden)
und Däne Robin Juel Skivild (rechts)

Sage und schreibe 19 Nationen waren bei der 32. LVM Saarlandtrofeo am Start. Bei der internationalen Junioren-Radrundfahrt starteten die 17- und 18-jährigen Radsportler in Aßweiler/Erfweiler zu den fünf Rennen an vier Tagen.


Mit dem Schuss aus der Pistole am 20. Juni um 16 Uhr im beschaulichen Aßweiler starteten die 111 Rennradfahrer zur 32. LVM Saarlandtrofeo und nicht nur die Sonne, sondern auch zahlreiche Zuschauer und Fans heizten den Fahrern auf der 113 Kilometer langen Strecke ein. Fünfmal galt es den Rundkurs zu bewältigen, der den Fahrern einiges abverlangte. Den Preis der LVM Versicherung konnte sich Sakarias Koller Løland (Norwegen) vor Marco Brenner (Deutschland) und auf Platz drei Edvin Lovidius (Schweden) sichern. Tag Zwei hatte es dann in sich, mit dem Start in Neunkirchen ging es über 111 Kilometer durch das östliche Saarland und die Westpfalz. Herzstück der Etappe war der Rundkurs durch Münchwies, Frankenholz, Höchen, Websweiler Hof, Waldmohr über Waldziegelhütte, Breitenbach und Lautenbach zurück nach Münchwies. Viermal bewältigten die Radfahrer den Rundkurs und letztendlich siegten auf Platz drei der Däne Robin Juel Skivild, Platz zwei ging an JHjalmar Klyver aus Schweden und Sieger des Preises der TERRAG wurde Andrii Ponomar (Ukraine). Man kann schon sagen, dass das Publikum in Münchwies ein ganz besonderes ist, hier wurde kräftig gefeiert. Auch der Ministerpräsident des Saarlandes Tobias Hans zollte den Sportlern seine Achtung, für Hans war das Etappenziel Münchwies ja ein „Heimspiel. Der Preis der Volks- und RaiffeisenBank Saarpfalz eG ging an Pavel Bittner aus Tschechien. Er siegte vor Hannes Wilksch und Leslie Lührs aus Deutschland. Der Rundkurs ging über ca. 81 Kilometer in und um Homburg herum und verlangte den Fahrern einiges ab. Kurvenreich in der Innenstadt, dann nach Kirrberg und von dort der Anstieg zwischen Mörsbach und Käshofen und letztendlich die Abfahrt von Käshofen nach Sanddorf, Bruchhof mit Ziel Homburg. Über 31 Kilometer führte dann der Weg am gleichen Tag von Bitche nach Reinheim, hier waren es drei junge Männer aus dem deutschen Team auf den ersten drei Plätzen. Hannes Wilksch siegte vor Maurice Ballerstedt und Marco Brenner auf Platz drei. Sie entschieden den Prox du Pays de Bitche Communauté de Communes für sich. Die 4. und letzte Etappe mit 118 Kilometern Länge war dann das Straßenrennen Walsheim. Den Preis des buchholzfachinfomationsdienstes sicherten sich Pavel Bittner (1.Platz) vor Mathias Vacel (Beide Tschechien), Platz 3 ging an Pierre-Pascal Keup vom Team WIPOTEC. „Bei der diesjährigen LVM Saarland Trofeo konnte die Deutsche Mannschaft sowohl die Gesamtwertung als auch alle anderen Wertungen mit nach Hause nehmen. Gewinner der 32. Ausgabe ist Hannes Wilksch, der das grüne Trikot nicht mehr hergab. Aber auch bei der Sprintwertung (Leslie Lührs), der Bergwertung (Georg Steinhauser) und der Wertung Jüngerer Jahrgang (Marco Brenner) konnte die Nationalmannschaft sich durchsetzen. Selbstverständlich konnte sich die deutsche Mannschaft auch das blaue Trikot der besten Mannschaft mit nach Hause nehmen und baute den Vorsprung auf Italien im Gesamtklassement des UCI Junior Nations Cup weiter aus (Quelle: trofeo.online)“. Ein großes Lob geht an die Organisatoren, die Polizei, die das Rennen begleitete, Sanitätsdienste, Feuerwehren und THW, sowie an die Motorradfreunde Bliestalbiker 98 e.V. die den Tross begleiteten. Auch ein Dankeschön an die zahlreichen Sponsoren und Unterstützer ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären. Letztendlich sei auch dem Publikum Dank gezollt, das die Fahrer anheizte, mit Applaus belohnte und der Hitze trotze.

Man kann sich schon auf die 33. LVM Saarlandtrofeo freuen und bis dahin findet man die Informationen zur diesjährigen Trofeo unter trofeo.online.
ot