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    Benzingespräch – unsere Autoseiten
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
     
 
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.     Was ist mit den Alternativen, Sonntagsreden und ein Raumwunder
 
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Der Hochdach Kombi ist praktisch
und funktionell
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Dank großer Heckklappe
lässt er sich prima laden
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Der neue Opel Combo
ist ein Begleiter für viele Gelegenheiten
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Aufgeräumt und übersichtlich der Fahrerplatz
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Die seitlichen Schiebetüren erleichtern
das Ein und Aussteigen
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Viel Licht und praktische Ablagen im Inneren
 

Die Diskussionen um das Automobil reißen nicht ab, meist getragen von wildem Aktionismus. Schauen wir uns doch mal seriöse Studien an, auch wenn das vielen Populisten nicht in den Kram passt. So hat eine Studie der Ludwig-Bölkow-Stiftung gezeigt, dass nach jüngsten Schätzungen im Jahr 2020 rund 500.000 PKW auf Deutschlands Straßen mit elektrischen Antrieben unterwegs sein werden. Zwei Jahre später sollen es nach den Plänen der Bundesregierung rund eine Million E-Autos sein. Eine offene Frage dabei ist, ob unsere Stromnetze der Zusatzbelastung standhalten können und wo in die Infrastruktur investiert werden muss. Hier wäre die Brennstoffzelle eine perfekte Ergänzung zur Batterie-Technologie. Durch Wasserstoff-Tankstellen gäbe es keine zusätzlichen Engpässe im Stromverteilnetz. Da stellt sich nur die Frage, wo sind die? Gerade mal eine ist derzeit, nach jetzigem Wissenstand, im Saarland in Planung. Wasserstoff-Fahrzeuge könnten an einer Station in nur 3 Minuten betankt werden und die Reichweite dieser liegt zwischen 500 und 800 Kilometern. Da stellt sich nur die Frage, wann endlich kommen wir über Absichtserklärungen und wohlfeile Ideen als Alibi in der nächsten „Sonntagsrede“ hinaus?
Kein Alibi ist der Opel Combo, den ich hier vorstellen darf. Mein erster Gedanke war, der ist aber mal gewachsen, wenn man an seinen Vorgänger denkt. Die Presseabteilung des Rüsselsheimer Autobauers stellte uns ein Modell mit der „Innovation“ Ausstattung zur Verfügung und man kann mit Fug und Recht sagen: Es hat sich viel getan bei der Marke mit dem Blitz im Logo. Der Opel Combo kommt mit zwei Längen, zahlreichen Konfigurationen und Top-Technologien äußerst flexibel daher. Doch er kann noch viel mehr, dies machen die passenden Auf-, Um- und Einbauten möglich. Denn mit ihnen spielt der kompakte Allrounder sein volles Potenzial an Einsatzmöglichkeiten aus. Da bleibt bei Privatkunden wie Gewerbetreibenden kein Wunsch offen, man könnte meinen: Er ist eine „Eier legende Wollmilchsau“ und dies ist wirklich positiv gemeint. Offiziell wird der Combo natürlich als multifunktioneller Hochdach-Kombi bezeichnet. Ihn kauft man sich ganz bestimmt nicht wegen der Optik, denn wie sagte die beste Ehefrau von allen: „der sieht ja aus wie ein Campingbus“. Aber nach der ein oder anderen Mitfahrt musste auch sie ihre Meinung etwas revidieren. Es sind die praktischen inneren Werte die den Opel Combo ausmachen. Bereits die von uns gefahrene Kurzversion von 4,40 Metern Länge bietet unglaublich viel Platz, der auch noch flexibel gestaltet werden kann. Recht praktisch ist, dass viel Raum vorhanden ist. Der Combo ist breit und hoch und hat zudem noch praktische Schiebetüren auf den Seiten, also ideal für die Familie und dank der großen Heckklappe auch für den Hund. Auf der Ausstattungsseite kann sich der Combo, in der von uns gefahrenen Version ebenfalls sehen lassen. Da gibt es ein Multimedia-Radio mit 8-Zoll-Farb-Touchscreen und einer direkten Verbindung zum Smartphone. Selbstredend auch mit einem integrierten USB-Anschluss. Apple Car Play oder Android Auto kann selbstredend vom Handy aus auf die Anzeige gespiegelt werden. Ebenso war ein Head-up-Display an Bord, dass wenn man daran gewöhnt hat, sehr gut abzulesen ist. Dort werden unter anderem wichtige Informationen wie Geschwindigkeit, Navigations-Angaben und die über die Frontkamera ausgelesenen Verkehrszeichen mit den entsprechenden Geschwindigkeitsbegrenzungen angezeigt. In dem von uns gefahrenen Testwagen war auf der Antriebsseite ein Vierzylinder-Turbodiesel mit 1,5 Liter Hubraum und 130 PS verbaut.
Als einziges Aggregat ist dieser Selbstzünder mit einer Achtstufen-Automatik ausgerüstet. Sie trägt mit sehr sanften Gangwechseln und immer der richtigen Fahrstufe erheblich zum hohen Antriebskomfort dar. Der Motor arbeitet akustisch angenehm zurückhaltend, lediglich bei Vollgas wird der Vierzylinder Turbo etwas lauter. Die Fahrleistungen fallen durchschnittlich aus, was auch ganz in Ordnung für einen Hochdachkombi ist. Schließlich muss der Combo keine Sportwagen Qualitäten haben! Erfreulich war der Spritverbrauch, denn während der Test Zeit genehmigte er sich lediglich rund 6 Liter auf hundert Kilometern und dies im normalen Alltagsbetrieb, hauptsächlich im Kurzstreckenbereich. Für einen Familienkombi spielt natürlich die Sicherheit eine große Rolle. Opel hat im Modell Combo eine umfangreiche Sicherheitsausstattung verbaut. Hier enttäuscht der Rüsselsheimer in keinster Weise. So sind in allen Versionen unter anderem Frontkollisionswarner mit Notbremsassistenten, Müdigkeitserkennung, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung serienmäßig an Bord. Diese (Verkehrszeichenerkennung) ist auch der einzige kleine Kritikpunkt, den ich habe. So ganz genau ist sie leider nicht. Wenn man sich auf Durchgangsstraßen befindet und bei abgehenden Nebenstraßen sich ein „Spielstraßenschild“ befindet, dann sagt das System, man solle nur noch 10 km/h fahren. Hier sollte mal nachgebessert werden. Mit allem anderen konnte der Opel Combo wirklich überzeugen.

Weitere Informationen zu dem Fahrzeug, sowie allen Ausstattungen jederzeit im Internett unter der Adresse: www.opel.de.

Rainer Setz