Jugendmeisterschaften im Sportkegeln
Große Erwartungshaltung in den Mannschaftswettbewerben
 
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Deutsche Vizemeister im Mix U18:
Marius und Pauline
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Bronze für die U18 Mannschaften männlich und weiblich
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Deutsche Vizemeisterin
mit der U14 Mannschaft: Tarja
Die DJM 2019 fand in diesem Jahr in Trier statt. Vom KSC Wiebelskirchen hatten sich für diese Meisterschaft qualifiziert: Tarja Grenner, Leines Togan (beide U14), Marius Togan, Aaron Conrad, Tristan Biehl, Amelie Kunkel, Laura Poppenhäger, Pauline Haag, Lana Biehl und Derya Kaya.
Los ging es traditionell am ersten Tag mit der U14 Jugend. Mit 594 Holz leistete Tarja Grenner einen erheblichen Beitrag zur deutschen Vizemeisterschaft der weiblichen KV Saar Mannschaft. Leines Togan (553 Holz) hatte wie die komplette männliche U14 Mannschaft des KV Saar nicht seinen besten Tag. Im Endergebnis blieb für das Team gerade noch der 5. Platz übrig. Im Paarkampf waren dann beide wieder an der Kugel. Leines Togan belegte bei der männlichen Jugend mit Rafael Wolter (KSF Hüttigweiler) mit 384 Holz Platz neun; Tarja Grenner und Melina Förster (KF Oberthal) mit 381 Holz bei der weiblichen Jugend Platz sieben. Am zweiten Tag startete die U18 mit großer Erwartungshaltung in den Mannschaftswettbewerb. Mit sehr starken 795 Holz führte Pauline Haag ihre Mannschaft nach dem ersten Block auf Platz eins des Klassements. Amelie Kunkel (631 Holz) konnte dieses hohe Niveau nicht mitgehen. Laura Poppenhäger brachte ihr Team mit 700 Holz zurück auf Platz drei, den Lana Biehl am Ende mit 720 Holz festmachen konnte. Ebenfalls einen dritten Platz holten im gleichen Wettbewerb die Jungs. Marius Togan setzte mit seinen 816 Holz zunächst ein Ausrufezeichen. Leon Keller (728 Holz) vom TuS Wiebelskirchen lieferte eine solide Leistung ab. Total daneben war jedoch Gastspieler Lukas Presser, der gegen Aaron Conrad ausgewechselt werden musste. Zusammen spielten sie 641 Holz. Ein Schlussspurt von Felix Jahnke (821 Holz) vom KSC St. Ingbert brachte das Team auf Platz drei zurück. Mehr als Platz sechs hatten sich Marius Togan und Felix Jahnke im Paarkampf der männlichen U18 schon erhofft. Aber die gespielten 609 Holz reichten an diesem Tag nicht zu einem Platz auf dem Siegertreppchen. Mit Platz sieben mussten sich bei der weiblichen U18 auch Laura Poppenhäger und Lana Biehl begnügen. Amelie Kunkel und Derya Kaya belegten mit 422 Holz Platz 10.
Zum Auftakt des dritten Tages standen die Vorläufe im Einzel an. 815 Holz brachten Marius Togan ebenso in den Endlauf wie Pauline Haag (773 Holz) und Laura Poppenhäger (732 Holz). Für Lana Biehl (727 Holz) war im Vorlauf bei der weiblichen U18 ebenso Schluss wie für Leines Togan (531 Holz) bei der männlichen U14.
Die Mission Titelverteidigung ging unser Paar Pauline Haag und Marius Togan im Mix der U18 an. Von Beginn an lieferte man sich einen harten Schlagabtausch mit den Paaren aus Hessen und aus Nordrhein-Westfalen. Sah es zwischendurch so aus, als wäre maximal noch Platz drei drin, so zeigten die Deutschen Meister von 2018 Kampfgeist und holten sich mit starkem Schlussspurt am Ende die Deutsche Vizemeisterschaft. Aaron Conrad und Laura Poppenhäger belegten mit 541 Holz Platz sieben, eine Platz dahinter landeten Lana und Tristan Biehl mit 538 Holz.
Ein Kopf an Kopf Rennen lieferte sich am letzten Tag Marius Togan und sein hessischer Konkurrent im Endlauf Einzel der männlichen U18. Im Vorletzten Wurf benötigten beide eine Neun, um den Block zu gewinnen. Während bei Marius 8 Kegel fielen, konnte Jan Anders aus dem hessischen Wettenberg die 9 spielen. Mit seinen 841 Holz konnte Marius jedoch immer noch auf einen Platz auf dem Podest hoffen. Und so blieb abzuwarten, wie die Ergebnisse im zweiten Block ausfallen würden. Ähnlich erging es Pauline Haag bei der weiblichen Jugend. 793 Holz bedeuteten zunächst Platz eins. Und da es im letzten Block nur jeweils eine Überspielung gab, wurde Pauline Deutsche Vizemeisterin im Einzel. Marius belegte einen klasse dritten Platz. Laura Poppenhäger, die ebenfalls im Endlauf stand, war an diesem Tag etwas vom Glück verlassen. 721 Holz bedeuteten Platz acht für sie.
 
Text und Fotoquelle: H. J. Buchinger