Stürmische Zeiten und neue Wege
Der zweite Teil der Neunkircher Sparkassen Geschichte
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Auch auf der Sommer-Alm
war man dieses Jahr vertreten
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So sah es ehemals in Neunkirchen am Hammergraben aus
Wie auch die Geschichte des Saarlandes, so war auch die Geschichte der Sparkasse im letzten Jahrhundert sehr turbulent. So wurden von 1933 bis 1945 die Sparkassen, ihre Landesbanken und Girozentralen im damaligen Deutschen Reich politisch „gleichgeschaltet“ und vom „NS“ Regime für die Zwecke von Aufrüstung und Kriegsführung missbraucht. Dies blieb auch in unserer Region nicht ohne Folgen.
Nach dem Anschluss an das Deutsche Reich und der Einführung der Reichsmark war auch die damalige Kreissparkasse davon betroffen. Es folgte der Krieg, in dem auch die Räumlichkeiten der Sparkasse bei Bombenangriffen stark in Mitleidenschaft gezogen wurden und viele Unterlagen verloren gingen. Die Nachkriegsjahre waren geprägt vom Wiederaufbau und zahlreichen Währungs-Umstellungen. Da gab es nach der Reichs-Mark ab 1947 die Saar-Mark und kurz darauf wurde der Saar-Franken eingeführt. In den kommenden Jahren wurden viele Zweigstellen eröffnet, um für die Bevölkerung auf kürzestem Weg erreichbar zu sein. Nach all dem politischen und wirtschaftlichen Hin und Her wurde das Saarland im Januar 1957 wieder ein Teil der Bundesrepublik Deutschland und mit dem Tag X und der damit verbundenen wirtschaftlichen Angliederung wurde zum 6. Juli 1959 die D-Mark als Zahlungsmittel eingeführt. Per Gesetz wurde die Umrechnung festgelegt und für 100 Franken gab es 0,8507 DM. In den folgenden Jahren waren Wachstum, eine stete Verbesserung und der Ausbau der Produkt und Dienstleistungspalette angesagt. Die nächste große Zäsur war nach der Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahr 1974 angesagt. Die Kreissparkasse verlegte ihren Sitz in die neue Kreisstadt Neunkirchen und 1986 entsteht die Sparkasse Neunkirchen aus der Fusion von Kreis- und Stadtparkasse. Wie es weiter ging und einiges mehr in der nächsten Folge unserer kleinen Reihe. Aktuell läuft das Jubiläumsjahr auf Hochtouren. Nach dem Motto „Gut für die Region“, dass gerade zum Jubiläum ein besonderes Gewicht hat, unterstützt die Sparkasse Neunkirchen mit der Spendenaktion „Meine Helden“ im Jubiläumsjahr 2019 die Projekte der heimlichen Helden, der gemeinnützigen Vereine und Organisationen in unserem Geschäftsgebiet. Derzeit wurden schon über 100.000. Euro bereits von der Sparkasse Neunkirchen gespendet und die Aktion läuft noch weiter. Auch war und ist die Sparkasse im Jubiläumsjahr bei vielen Veranstaltungen mit tollen Aktionen an verschiedenen Orten in der Region unterwegs. So auch auf der Sommeralm in Reeden oder auch beim Schiffweiler Dorffest. Beteiligen und Mitmachen an der großen Spendenaktion kann man sich noch jederzeit.
Die detaillierten Hinweise und Infos gibt es im Internet unter der Adresse: www.sparkasse-neunkirchen.de/de/ home/150-jahre.html.
rs