Eine Unterkunft nicht nur für Spitzbuben
Neue Schutzhütte in Münchwies wurde eingeweiht
 
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Als Münchwieser ließ es sich der Minister­präsident
nicht nehmen der Einweihung der Schutzhütte beizuwohnen
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Jürgen Fried würdigte den Einsatz
der Ehrenamtlichen
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Die Beteiligten der Hüttenerrichtung
mit Oberbürgermeister Jürgen Fried,
Ministerpräsident Tobias Hans
und Pfarrer Markus Krastl (Bildmitte v.l.)
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Pfarrer Markus Krastl gab der Spitzbubenhütte
den kirchlichen Segen
In einem kleinen Festakt mit kirchlichem Segen wurde die neu errichtete Schutzhütte im Münchwieser Wald am Spitzbubenweg eingeweiht. Zur Einweihung waren auch der Ministerpräsident und Münchwieser Tobias Hans, sowie Oberbürgermeister Jürgen Fried erschienen, um die Hütte feierlich ihrer Bestimmung zu übergeben.
Rund 50 Gäste hatten sich an der Spitzbubenhütte auf Münchwieser Gemarkung eingefunden, um der feierlichen Einweihung der Schutzhütte beizuwohnen. Der Neubau der Schutzhütte war notwendig geworden, da die alten Rundhütten am Wegrain marode geworden waren. Der Wanderweg rund um Münchwies weist ja eine über 40jährige Geschichte auf und vom alten Wanderweg waren vier Rundhütten bestehen geblieben. Zwei davon wurden von der Hangarder AG Brunnenpfad durch neue Hütten ersetzt. 2011 schlossen sich sieben Münchwieser zusammen, um den alten Wanderweg wiederherzustellen. Dabei blieb es nicht, mit der Unterstützung von der Kreisstadt Neunkirchen und Sponsoren gelang es einen neuen Wanderweg zu erschaffen, der Spitzbubenweg 13/14 war geboren! Manch einer wird sich fragen, warum der Weg den Zusatz 13/14 trägt. Wurde er erst 2013/14 fertiggestellt? Weit gefehlt, Ministerpräsident Hans erklärt mit einem Schmunzeln: „Es heißt, dass in Münchwies auf 13 Häuser 14 Spitzbuben kommen, darum trägt dieser wunderschöne Rundweg den Namen Spitzbubenweg 13/14. Eingeweiht wurde er nämlich schon 2012 und es ist dem unermüdlichen Einsatz der Ehrenamtlichen zu verdanken, dass dieser Weg so gut gepflegt ist und nun noch über einen so schönen Platz zum Verweilen verfügt.“ Der Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen Jürgen Fried lobte ebenfalls die Münchwieser für ihren Einsatz: „Es gibt in Neunkirchen 20 sehr toll gepflegte Wanderwege und die sind so schön, weil es die Wanderpaten gibt, die diese ehrenamtlich pflegen. Mit Zuschüssen für Material hat die Stadt Neunkirchen das Projekt unterstützt und der Aufbau erfolgte innerhalb von sechs Wochen durch den unermüdlichen Einsatz der Helfer. Vielen Dank für Ihr Engagement.“ Die Segnung erfolgte durch Pfarrer Markus Krastl. Michael Miehm, der sich für den Bau mitverantwortlich zeigte betonte: „Seit der Eröffnung 2012 wird unser Spitzbubenweg häufig und gerne benutzt und das nicht nur von Münchwiesern. Für die Pflege und den weiteren Ausbau des Spitzbubenweges stehen sechs sogenannte Spitzbuben zur Verfügung, dieses Engagement wurde 2018 durch den 2. Platz beim Ehrenamtspreis des Landkreises Neunkirchen belohnt. Nachdem klar war, dass die alte Hütte nicht mehr benutzt werden kann, wurden Anträge gestellt, die zur Errichtung einer neuen Hütte notwendig waren und nach der Genehmigung und der Lieferung der Bauteile schafften wir es gemeinsam diese Hütte zu errichten. Die sechs Spitzbuben haben sich Mitstreiter gesucht, im Dorf, im Land und bei der Stadt und das saarländische Modell hat wieder einmal funktioniert. Darum richtet sich mein Dank heute an alle die hier stehen und ganz besonders an den Betriebshof der Stadt Neunkirchen und de ASH (Arbeitslosen-Selbst-Hilfe) richten, die uns in der Arbeitsvorbereitung eine große Hilfe waren. Insgesamt sind es 350 Spitzbubenstunden, die gut angelegt sind und die sich gelohnt haben!“ Was sich auf jeden Fall lohnt, ist eine Wanderung rund um das Dorf am Himmel, Münchwies, aber auch die anderen Wanderwege rund um Neunkirchen sind einen Ausflug wert.
Sie finden die Beschreibungen der Neunkircher Wanderwege im Internet unter neunkirchen.de in der Rubrik Touristik & Freizeit/Wandern.
ot