Damit Sportgeschichte erhalten bleibt
Land unterstützt Renovierung des Ellenfeldstadions
 
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OB Jürgen Fried (links) dankte
Innenminister Bouillon (CDU) für die Unterstützung
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Die Planungen für die Maßnahmen
liegen schon vor
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Neunkirchen dankte für die großzügige Unterstützung v.l.n.r.:
Bauamtsleiter Jürgen Detemple, OB Jürgen Fried,
Innenminister Klaus Bouillon
und der Leiter des strategischen Stadtdesigns Gerhard Roth
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Gerhard Roth erklärte das strategische ­Stadtdesign der Baumaßnahmen
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Bauamtsleiter Jürgen Detemple
erläuterte die baulichen Planungen
Das traditionsreiche Neunkircher Ellenfeldstadion stellt ohne Frage einen der sportgeschichtlichen Eckpfeiler Neunkirchens dar. Da dieses historische Stadion, welches unter der Trägerschaft der Stadt steht, in vieler Hinsicht renoviert werden muss, hat sich das Saarländische Innen- und Sportministerium dazu entschlossen, die Renovierung des Ellenfelds mit 2 Millionen Euro mitzufinanzieren.
Neunkirchen – Die Stadt des Sports. Die Bezeichnung Sportstadt bringt zweifelsohne eine gewisse Verpflichtung für die Oberen der Stadtverwaltung mit sich. Das Sportangebot in der Stadt muss erhalten und ausgebaut werden. Ebenfalls darf eine konsequente Instandhaltung der Sportstätten im Sinne eines effektiven und funktionsfähigen Sportbetriebs durch den jeweiligen Träger nicht außer Acht gelassen werden, zumal die Finanzierung hierfür nicht immer einfach ist. Eines der historischsten und sportgeschichtlich bedeutendsten Neunkircher Sportstätten ist zweifelsohne das Ellenfeldstadion. Vor mehr als 100 Jahren in der südlichen Innenstadt errichtet gehört das Ellenfeldstadion zu den ältesten Fußballstadien Deutschlands. Bekannt wurde das Ellenfeldstadion, nachdem Borussia Neunkirchen ab 1964 für drei Saisons in der Fußballbundesliga mitspielte. Im Jahr 1990 ging das Ellenfeldstadion in den Besitz der Stadt Neunkirchen über, die daher auch für die Renovierung des Stadions verantwortlich ist. Das letzte Gutachten über den Zustand des Ellenfeldstadions aus dem Jahr 2017 stellte eine Renovierungsnotwendigkeit in Höhe von 2,19 Millionen Euro fest. Darunter fällt unter anderem die Instandsetzung der Stehränge, eine Betonsanierung der Hauptbühne und einiges mehr. Um eine zukunftsfähigen Fortbestand des Stadions zu sichern, fanden Verhandlungen zwischen der Stadt Neunkirchen und dem Innen- und Sportministerium des Saarlands statt, die sichtbar zum Erfolg führten. Denn eine Renovierung des Ellenfelds kann nun mit 2 Millionen Euro Unterstützung durch das Land in Angriff genommen werden. Im Rahmen einer Pressekonferenz Ende August im Neunkircher Rathaus wurde ein symbolischer Spendencheck von Innen- und Sportminister Klaus Bouillon (CDU) an Oberbürgermeister Jürgen Fried (SPD) übergeben. Der Minister begründete die Unterstützung durch sein Ministerium unter anderem damit, dass bei der Unterstützung solch wichtiger Sportstätten niemals außer Acht gelassen werden soll. Auf diese Weise kann die Renovierung des Ellenfeldstadions das für die einzelnen Renovierungsmaßnahmen erforderliche Geld von der Stadt bei Innenministerium jeweils beantragt werden. Nachdem sich Jürgen Fried beim Minister für die große Unterstützung bedankt hatte, stellte Fried noch vier weitere anstehende Baumaßnahmen in Neunkirchen vor: So soll der Neunkircher Zoo einen neuen Eingangsbereich erhalten. Ebenfalls wird der Obere Markt umgestaltet. Dasselbe gilt für die mittlere Bahnhofstraße. Zum Schutz von Vandalismus soll die historische Stummsche Kapelle eingezäunt werden. Man kann also sicher sein, Neunkirchen wird in nächster Zeit sein Äußeres verändern. Und mit der fast komplett durch das Land finanzierten Renovierung des Ellenfeldstadions wird nicht nur eine Sportstätte renoviert. Es wird ein echtes Stück Stadtgeschichte am Leben erhalten.
Weitere Informationen zum Neunkircher Ellenfeldstadions finden Sie unter https://borussia-neunkirchen.saarland/.
fs