An die Grenze und darüber hinaus
Theaterverein „Spieltrieb“ überzeugte mit neuem Stück
Anzeige
muster
Noch ist alles normal
in der Gruppe der Nachsitzer
muster
Die Emotionen kochen hoch
muster
Was treibt zu einem Amoklauf
und wie geht man damit um
Bedrückend, aufwühlend und bärenstark gespielt und inszeniert war das neueste Stück vom Theaterverein Spieltrieb das Musical „Vollamok“! Quasi die Jugendabteilung des rührigen Vereins spielte und sang so intensiv, dass sowohl Zuschauer, wie auch Darsteller nach dem Ende des Stückes erst einige Minuten brauchten, bis sich die ungeheure Spannung abbaute. Doch um was ging es?
Ein ganz normaler Tag, an einer ganz normalen Schule, der für eine Handvoll Menschen, zu einem Alptraum wurde. Eine Gruppe Jugendlicher wurde zum Nachsitzen verdonnert, das von zwei Lehrern beaufsichtigt wird. Die Zeit will für die Außenseiterin der Schule Lissy, wie auch für ihre Peinigerinnen Tessa und Shanaya und einige andere Jugendliche, einfach nicht vorbeigehen. Plötzlich hört man im Schulgebäude einen Schuss. Was ist passiert? Ein Amoklauf? Wer ist der Täter und warum schießt er an diesem Gymnasium um sich? Und was passiert mit Menschen, die in einer Ausnahmesituation wie dieser, zusammengepfercht in einem Raum, um ihr Leben fürchten müssen und dabei noch über die sozialen Medien mitbekommen wie die Welt da draußen darauf reagiert! All das war dicht und sehr überzeugend von Sibille Sandmeier inszeniert und von Jenny Kloos musikalisch hervorragend umgesetzt. Insgesamt eine ausgezeichnete Ensemble Leistung von den Jugendlichen, die seit Januar dieses Jahres intensiv probten und die an ihrem Musical, das von allen Darstellerinnen und Darstellern selbst mit entwickelt wurde. Somit erschuf der Theaterverein mit diesem Projekt ein komplett neues Musical zu einem sehr sensiblen Thema, das so noch nie da gewesen war. Alle 12 Jugendlichen und dies waren: Fenja Leonhardt, Celina Schreder, Anne Nußbaum, Tobias Theiß, Celine Theiß, Maxine Staut, Kevin Reger, Michèle Reger, Angelina Koch, Alisa Hoffmann, Jannik Rosinus und Brian Reger arbeiteten hart daran und stellten etwas auf die Bühne, das bewundernswert war. Gerne in Zukunft mehr davon bitte!
 
rs