Schattenspiel mit einem Heiligen
Eine eindrucksvolle Darstellung des Sankt Martin
 
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Mit einem wundervoll, anrührenden Schattenspiel gedachten die Kinder der Pallottischule der Geschichte des heiligen St. Martin
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Achtlos gingen die Menschen
am frierenden Bettler vorbei
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Musikalisch umrahmt wurde das Schattenspiel
vom Musikverein Winterbach
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Sehr gerne waren die zahlreichen Besucher
zur Feier in die Piuskirche gekommen
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Hoch zu Ross erwartete der Heilige St. Martin (Eva Zimmer)
die munteren Laternenträger
Mit einem tollen Schattenspiel, das untermalt wurde vom Musikverein Winterbach, feierte die Pallottischule in der ehemaligen Piuskirche das Fest des Heiligen Martin. Pater Heribert Heuel sprach zu den zahlreich erschienenen Kindern und Eltern.
Wenn die Pallottiner ein Fest planen, dann geschieht dies immer mit sehr viel Einsatz und Herzblut. Das konnte man auch wieder am Fest des Stankt Martin erleben. In der tollen Atmosphäre der ehemaligen Piuskirche führten Schülerinnen und Schüler der Pallottischule in einem menschengroßen Schattenspiel die Geschichte des Soldaten Martin nach, der seinen Mantel mit dem armen Bettler teilte. Die Aufführung war nicht nur für die Kinder ein ganz besonderes Erlebnis, auch die Erwachsenen waren angerührt von dieser tollen Darbietung. Sehr anschaulich erzählten Sie die Geschichte des Heiligen und gaben jedem die wichtige Erkenntnis mit auf den Heimweg, dass man doch nach dem Menschen neben sich schauen soll und ein Miteinander der Schlüssel zu einer besseren Zukunft ist. Um so eine tolle Aufführung gestalten zu können, bedarf es viel Zeit, guter Ideen und vor allem auch erst einmal die Finanzierung derselben. Es muss ja auch das passende Equipment besorgt werden. Mit viel Engagement schafften es die beiden Lehrkräfte Mareike Kaiser und Angela Speis einen Zuschuss von 1.400 Euro für das Schattenspiel zu erhalten. Sponsor war die PSD Bank Saarbrücken, bei der die beiden Lehrerinnen ihren Plan für das Schattenspiel einreichten. Möglich wurde das, durch das von der Bank initiierte Projekt „ L(i)ebenswert), das Hilfe zur Selbsthilfe bietet (näheres hierzu finden Sie im Internet unter psd-liebenswert.de). Nun lag der Weg der Erarbeitung des Stückes vor Lehrerinnen und Kindern, vom Bau des Bühnenbildes über die Inhalte, wie die Erarbeitung der musikalischen Begleitung und Texte. Beteiligt waren Kinder der Klassenstufen 2, 3 und 4, die an der Förderschule zusammen lernen. Ziel war es, wie es auch dem Konzept der Schule entspricht, die eigenen und sozialen Kompetenzen in Auseinandersetzung mit der Geschichte zu entdecken und zu fördern. Am Beispiel des Heiligen Martin erlernten die Kinder was Fürsorge, Achtsamkeit und Empathie bedeutet. Dass dies während der Zeit der Erarbeitung, die vom Projektbeginn am 29. April 2019 bis zur Aufführung am 11. November ging, von allen verinnerlicht wurde, zeigte dich sehr ausdrucksvoll am Tag der Aufführung. Sieben Jungs und ein Mädchen ließen rund 200 kleine und große Menschen in der Piuskirche den Alltag in den Schatten rücken und gaben mit Sicherheit allen etwas mit auf den Weg, nämlich nicht immer nur sich selbst zu sehen, sondern mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Acht zu haben auf seine Umwelt und die Menschen darin und den Armen etwas abzugeben und sie zu sehen. Untermalt wurde das Schattenspiel mit Trommeln, Orff-Instrumenten, Gitarre, Triangel, Klangstäben. Pater Heribert Heuel sprach Gottes Worte und im gemeinsamen Gebet endete ein wundervolles Schattenspiel, das musikalisch untermalt wurde vom Musikverein Winterbach, der gerne mit der Pallotti-Schule zusammenarbeitet. Die 17 Musiker/innen spielten die passenden Lieder zum St. Martins-Tag. Gemeinsam mit einem „Heiligen Martin“ hoch zu Ross zog man dann von der Piuskirche bis zum Gelände der Pallottischule, wo auf alle ein Martinsfeuer wartete.
Sie erfahren Näheres über die Pallottiner Jugendhilfe im Internet unter pallottiner-jugendhilfe.de.
ot