Ein Ort um Gemeinschaft zu leben
Rühriger Verein bereichert das Dorfleben
 
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Erhard Kern (Mitte) vom Presbyterium der ev. Kirche überreicht symbolisch den Schlüssel an Johannes Wilhelm (links) und an den Mainzweiler Ortsvorsteher Achim Wegmann
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Das Adventskonzert „Vom Dunkel ins Licht“ mit den Gesangssolistinnen Monika Fauß und Nina Culmann
 
Ja es gibt sie noch, die Dörfer in denen miteinander gelebt und nicht nur nebeneinander gewohnt wird. Der Ottweiler Stadtteil Mainz­weiler ist ein gutes Beispiel dafür. Dabei hat der Ort, wie viele andere auch, mit dem Wandel der Strukturen zu kämpfen. Als klar wurde, dass sich die evangelische Kirche aus Mainzweiler zurückziehen wird, gründeten engagierte Bürger den „Verein Mainzweiler Gemeinschaftshaus“ (MGH) und kauften das ehemalige evangelische Gemeindehaus zu einem symbolischen Preis. Durch Spenden engagierter Bürger und konnte nun auch die dazugehörige evangelische Kirche gekauft werden. Johannes Wilhelm, der Vereinsvorsitzende, zeigte sich hocherfreut über so viel Gemeinsinn und verwies darauf, dass das Gemeindehaus zu einem zentralen Punkt im Dorfgeschehen wurde, das auf vielfältige Weise sowohl von den Vereinen wie auch zu privaten Veranstaltungen genutzt wird. Nun konnte die schon länger entweihte Kirche dazu gekauft werden und bildet mit dem Gemeindehaus ein Ensemble das in Zukunft als Veranstaltungsort in Mainzweiler für vielfältige kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Nun fand im Rahmen eines vorweihnachtlichen Konzertes auch die symbolische Schlüsselübergabe der evangelischen Kirche an den Verein statt. Das Adventskonzert „Vom Dunkel ins Licht“ wurde gemeinsam von den Künstlern, den Gesangssolistinnen Monika Fauß, aus Mainzweiler und Nina Culmann aus Neunkirchen, Stefan Jenal am Piano und Angelika Jung mit Klarinette und Flöte gestaltet und Maria Landgraf die durch das Programm führte. Unnötig zu erwähnen, dass die ehemalige Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt war und damit mal wieder bewiesen wurde das eine Gemeinschaft lebt, bei entsprechendem Engagement der Bürger.
 
rs