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    Benzingespräch – unsere Autoseiten
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
     
 
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.     Kein Auto-Salon in Genf,
aber Neuheiten soweit das Auge reicht
 
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BMW geht weiter in die Plug-in Hybrid Offensive
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Auch in seiner vierten Auflage erfolgreich,
der Audi A3
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Der VW Golf 8 wird es auch als GTI,
GTD und GTE geben
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Porsche bringt mal wieder einen noch
stärkeren 911er an den Start
 
Es sollte einmal mehr die Auto Schau des Jahres werden, die alljährlich in der Stadt am Genfer See stattfindet und dies heuer zum 90. Mal. Kurz vor dem Beginn zogen die Verantwortlichen die Notbremse und sagten das Automobil Event ab. Hierzu schrieb die Neue Züricher Zeitung: „Der Genfer Autosalon wird nicht stattfinden: Wegen der steigenden Zahl von Corona Virus-Fällen hat die Schweiz alle Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen abgesagt. Zum Genfer Autosalon, waren in den vergangenen Jahren stets um die 600.000 Besucher gekommen. Die Entscheidung erfolgte drei Tage vor der Eröffnung des Salons für die Medienvertreter. Für die Aussteller, die massiv in ihre Präsenz in Genf investiert haben, ist dies ein herber Verlust.“ Die Hersteller reagierten schnell und präsentierten die Neuheiten virtuell, sprich per Livestream im Internet, wenn dies nicht schon vorab geschehen war. Doch kommen wir zudem was Neues präsentiert wurde, bzw. bald in den Verkaufsräumen zu sehen sein wird.
Beginnen wir doch bei dem Buchstaben A wie Audi. Die Ingolstädter präsentieren nun die 4. Generation des Audi A3. Er ist wie immer sportlich, digitalisiert und rundum vernetzt. Unter der progressiv designten Karosserie des neuen A3 Sportback stecken viele Innovationen aus der Oberklasse, etwa bei Infotainment, Fahrwerk und Fahrerassistenzsystemen. Eine Innovation ist das digitale Tagfahrlicht der Matrix-LED-Scheinwerfer. Es besteht aus einem Pixelfeld von drei mal fünf LED-Segmenten, die spezielle Lichtsignaturen zeichnen und den A3 sofort erkennbar machen. Das Cockpit des A3 Sportback ist voll und ganz auf den Fahrer fokussiert. Es nutzt bekannte Elemente aus den Oberklasse-Modellen der Marke und ist serienmäßig mit einem 10,1 Zoll Touch-Display ausgestattet, das sich zentral in die Instrumententafel einfügt. In Europa startet der neue Audi A3 Sportback mit drei Motorisierungen – einem 1.5 TFSI mit 150 PS, sowie einem 2.0 TDI, der 116 PS oder 150 PS leistet. Mit einer umfangreichen Erweiterung seines Angebots an Plug-in-Hybrid-Modellen setzt der Premium-Automobilhersteller BMW seine Elektrifizierungs-Offensive konsequent fort. Auf dem Internationalen Automobil-Salon 2020 in Genf präsentiert BMW drei neue Plug-in-Hybrid-Modelle für die Premium-Mittelklasse. Die zusätzlichen Modellvarianten der BMW 3er Reihe sorgen von Sommer 2020 an für besonders effiziente Fahrfreude. Erstmals stehen künftig auch Touring Modelle mit elektrifiziertem Antrieb zur Auswahl. Dies sind der neue BMW 330e Touring und der neue BMW 330e xDrive Touring. Durch das intelligent gesteuerte Zusammenwirken eines 2,0 Liter großen Vierzylinder-Ottomotors und eines in das 8-Gang Steptronic Getriebe integrierten Elektromotors entsteht in den Modellen BMW 330e Touring, BMW 330e xDrive Limousine und BMW 330e xDrive Touring eine Systemleistung von 252 PS. Sie kann bei besonders hoher Lastanforderung durch den serienmäßigen XtraBoost für bis zu 10 Sekunden um zusätzliche 40 PS auf bis zu 292 PS gesteigert werden. Das maximale Systemdrehmoment beträgt 420 Nm. Mit gleich drei neuen Varianten für das Modell VW Golf 8 warten die Wolfsburger auf. Golf GTI. Zur Ikone wird ein Automobil, wenn seine Design-DNA und sein Charakter über Jahrzehnte erkennbar bleiben – so wie der Golf GTI. Seit 44 Jahren erfindet Volkswagen diese Ikone der sportlichen Kompaktwagen Generation für Generation neu. Jetzt debütiert die Nummer acht des Golf GTI. Neu designt und entwickelt, konsequent digitalisiert und vernetzt. Der neue Golf GTI wird von einem 180 kW (245 PS) starken 2,0-Liter-Turbodirekteinspritzer angetrieben. Das maximale Drehmoment beträgt 370 Nm. Der Vier­zylinder ist serienmäßig an ein manuelles
­­6-Gang-Getriebe gekoppelt. Optional steht ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zur Verfügung.
Golf GTE. Der Plug-In-Hybridantrieb des Golf GTE besteht aus einem TSI-Vierzylinder-Aggregat mit 110 kW (150 PS), einer 85 kW (115 PS) starken E-Maschine, einem 6-Gang-DSG-Getriebe sowie einer neuen Lithium-Ionen-Batterie. Der Antrieb entwickelt eine Systemleistung von 180 kW (245 PS) und ein maximales Systemdrehmoment von 400 Nm. Gegenüber dem Vorgänger vergrößert sich die rein elektrische Reichweite deutlich – sie beträgt jetzt rund 60 km. Das Plus an Reichweite wurde über die verbesserte Aerodynamik des neuen Golf und einen um 50 Prozent auf 13 kWh vergrößerten Energiegehalt der Batterie realisiert. Rein elektrisch kann der Golf GTE mit bis zu 130 km/h gefahren werden. Golf GTD. An Bord des Langstrecken-Sportlers arbeitet ein 2,0 Liter großes Vierzylinder-TDI-Aggregat mit einer Leistung von 147 kW (200 PS). Der Golf GTD-Motor überzeugt mit einem hohen maximalen Drehmoment von 400 Nm. Diese Kraft gibt der TDI bereits bei sehr niedrigen Drehzahlen ab. Wie alle Turbodiesel des neuen Golf ist auch der Antrieb des Golf GTD an zwei hintereinander geschaltete SCR-Katalysatoren gekoppelt (SCR = Selective Catalytic Reduction). Dank dieses neuen Twindosing-SCR-Systems mit doppelter AdBlue-Einspritzung werden die Stickoxid-Emissionen im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduziert. Volkswagen bietet den Golf GTD serienmäßig in Kombination mit einem 7-Gang-DSG an. Und zum guten Schluss noch einen kurzen Blick auf Deutschlands Sportwagen Nummer 1.
Porsche präsentiert die neue Generation 911 Turbo S stärker, fahrdynamischer und komfortabler denn je. Der jüngste Spitzen-Elfer geht als Coupé und Cabriolet mit 650 PS an den Start. Sein Herzstück ist ein neuer 3,8-Liter-Boxermotor mit zwei VTG-Ladern, der 70 PS mehr leistet als beim Vorgänger. Das maximale Drehmoment erreicht jetzt 800 Newtonmeter. Der Sprint von null auf 100 km/h verkürzt sich mit dem Turbo-spezifischen Achtgang-PDK auf 2,7 Sekunden und die Höchstgeschwindigkeit liegt unverändert bei 330 km/h. Das 911 Turbo S Coupé wird in Deutschland inklusive länderspezifischer Ausstattung und 19 Prozent Mehrwertsteuer zum Preis von 216.396 Euro angeboten, das 911 Turbo S Cabriolet kostet 229.962 Euro.
 
Rainer Setz / Fotquelle: Werksfotos