Hochkultur trotz Corona-Pandemie
Kreishauskonzerte werden auch in der Krise fortgesetzt
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Das Witwenpalais in Ottweiler bildet mit ­seinen Kreishauskonzerten ein Anlaufpunkt für Freunde der Hochkultur
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In der Tourismus- und Kulturzentrale
in Reden werden die Konzerte organisiert
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Das Witwenpalais ist mit seiner Geschichte
ein passender Ort für die Konzertreihe
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Das Witwenpalais ist ebenso der Amtssitz
des Neunkircher Landrats
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Christian Rau mit seiner Mitarbeiterin
Nina Schmidt ist für die Konzertorganisation verantwortlich
Die Kreishauskonzerte des Landkreises Neunkirchen locken schon seit Jahren renommierte Musiker und Künstler ins Witwenpalais nach Ottweiler und stellen damit zweifelsohne einen kulturellen Fixpunkt des Landkreises dar. Damit diese erfolgreiche Konzertreihe auch während der Coronakrise fortgesetzt werden kann, wird derzeit an entsprechenden Konzepten gearbeitet.
Musik und Kultur stellen ohne Frage ein wichtiges und bedeutendes Identifikationsmerkmal einer Ortes, einer Stadt oder einer Region dar. Denn Konzerte und kulturelle Veranstaltungen bilden ohne Frage einen gesellschaftlichen Anlaufpunkt. Diese Anlaufpunkte sind allerdings aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandsbestimmungen stark zum Erliegen gekommen. Konzerte wurden konsequent abgesagt, öffentliche Auftritte von Musikern waren coronabedingt verboten. Doch nun arbeitet die Regierung an Lösungsmöglichkeiten, das Kultur- und Konzertwesen unter bestimmten Bedingungen wieder anlaufen zu lassen, wobei hier die Hygiene- und Abstandsbestimmungen nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Eine der wohl bedeutendsten und wichtigsten Konzertreihen des Landkreises Neunkirchen bilden mit Sicherheit die traditionellen Kreishauskonzerte im Witwenpalais in Ottweiler. Diese über die Kreisgrenzen hinaus bekannten und beliebten Konzerte locken jährlich sowohl Freunde der klassischen Musik als auch renommierte Künstler an den Amtssitz des Neunkircher Landrates. Deshalb sollen die Kreishauskonzerte auch ganz sicher trotz der Corona-Pandemie weitergeführt werden. Die Tourismus- und Kulturzentrale Neunkirchen, der die Organisation der Konzertreihe obliegt, arbeitet mit ihrem Leiter Christian Rau und seinem Team derzeit an einem tragfähigen Abstands- und Hygienekonzept, um diese Fortsetzung auch zu gewährleisten und den Besuchern die Bedenken zu nehmen, die Kreishauskonzerte auch zu besuchen. So ist zum Beispiel angedacht, vorübergehend nach einem größeren Konzertsaal zu suchen, damit der Abstand definitiv eingehalten werden kann. Aber im Sinne der Kultur wird es für dieses Problem sicher eine Lösung geben, damit die Kreishauskonzerte ab September 2020 wieder aufgenommen werden können. Danach werden im Jahr 2020 noch drei Konzerte im Witwenpalais angeboten, bei denen das Klavier im Mittelpunkt steht. So ist am 2. September ein Konzert mit dem italienischen Pianisten Fedele Antonicelli geplant. Am 7. Oktober soll ein Konzert des Duos Jakob Kasakowski (Querflöte und Tobias Neubert (Klavier) folgen. Den kulturellen Abschluss des Jahres bildet ein Klavierabend des russischen Pianisten Anton Boldyrew. Die Kreishauskonzerte Ottweiler werden trotz der Coronakrise also sicher weitergehen und den Kulturfreunden des Landkreises Neunkirchen und darüber hinaus noch einige schöne Stunden bereiten.
Weitere Informationen zu den Kreishauskonzerten finden Sie auch unter: www.landkreis-neunkirchen.de.
fs