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    Die neusten Autos im Brennpunkt
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
     
 
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.     Mitsubishi L200 Spezial Edition –
„Heavy Metal“ nicht nur für Profis
 
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Ob Straße oder ungefestigt,
der L200 hat kein Problem
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Er ist einfach alles, nur nicht gewöhnlich –
der Mitsubishi L200
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Die Steuerzentrale des Multitalenten
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Im Inneren herrscht Platz und Komfort
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Und ist der Pfad auch noch so steil
 

„Ob Großstadtdschungel oder Gelände, Familienalltag oder gewerblicher Einsatz: Der Mitsubishi L200 scheut keine Herausforderung.“ So schreibt der japanische Hersteller in seiner Pressemitteilung über das Modell L200. Andersherum ausgedrückt, nach zwei intensiver Wochen mit diesem Fahrzeug, das uns von der Pressestelle des Herstellers zur Verfügung gestellt wurde, kann ich sagen: „Ob Autobahn, Baustelle oder Steinbruch, dem L200 ist jedes Terrain recht!“
Bei dem mir zur Verfügung gestellten Modell handelte es sich nicht nur um ein brandneues, sondern auch um einen Werksseitig angebotenen Spezialumbau mit Seilwinde, einer Höherlegung für schweres Gelände, erhöhtem Luftansaug und weiteren Besonderheiten bis hin zu „Sandblechen“, falls der Untergrund gar nicht mehr vorhanden sein sollte. Dies ist nur eine Variante des vielseitigen Pick-up, den man so über Mitsubishi Deutschland bestellen kann. Weitere Umbauten gibt es als Camping Mobil mit Zelt auf dem Dach, oder als komplett ausgestaltetes Jagdmobil, incl. reichhaltigem Zubehör. Aber auch schon in der Grundausstattung gehört der Mitsubishi L200 in der sechsten Modellgeneration als zuverlässiger Begleiter in jeder Situation. Die Neuauflage verbindet bewährte Tugenden wie höchste Haltbarkeit, Ladekapazität und Geländetauglichkeit mit einem komplett neuen Design, verbessertem Fahrkomfort und zahlreichen neuen Technologien.
Schon vom äußeren Eindruck zeigt der L200 das Markentypische Gesicht und ist
in zwei Kabinenvarianten erhältlich. Einmal als 2+2-sitzige Club Cab mit gegenläufig öffnenden Türen und als Version mit viertüriger, fünfsitziger Doppelkabine, so wie das von uns gefahrene Modell. Die Ladefläche misst 1,85 bzw. 1,52 Meter. Mit seiner hohen Zuladung und bis zu 3,1 Tonnen Anhängelast schafft der Pick-up einiges weg. Spür- und sichtbare Qualitätsverbesserungen im Innenraum, aber auch der erhöhte Fahrkomfort machen Fahrten noch angenehmer – sowohl im beruflichen als auch im privaten Alltag. Unter der Motorhaube verrichtet ein 2.2 Liter ClearTec-Turbodiesel mit 110 kW/150 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm seinen Dienst und dies sehr gut. In dem von uns gefahrenen Modell in Kombination mit der neu entwickelte Sechsgang-Wandlerautomatik, was dem Gesamteindruck erst perfekt machte. Bei Bedarf werden alle vier Räder angetrieben. Er ist zwar auch im Zweirad Modus zu fahren, aber  eigentlich sollte es immer im Allradmodus sein. zusätzlich lässt sich der Antrieb noch untersetzen in der Einstellung „Super-Select 4WD-II“ was dann eine noch bessere Traktion und Sicherheit auf nahezu jedem Untergrund garantiert. Trotz aller optischen Runderneuerungen hat die sechste Version des L200 nichts von ihrem praktischen Nutzen verloren. weder an Variabilität noch an Kapazität. Sowohl in der Version „Club Cab“, der als 2+2-Sitzer vorfährt, wie auch als Doppelkabine mit vollwertigen fünf Sitzen. Passagiere und Ladung finden richtig Platz. Bei einem Radstand von drei Metern misst die Ladefläche 1,47 Meter in der Breite und mindestens 1,52 Meter in der Länge, in der „Club Cab“ Version gar 1,85! Das ist ausreichend Raum, um Transportgut jeglicher Art zu befördern. In Verbindung mit dem umfangreichen Zubehör lässt sich beispielsweise auch eine geschlossene Laderaumabdeckung oder ein Hardtop installieren, was die Kapazitäten nochmals steigert. Zumal sich mit der Anhängervorrichtung bis zu 3,1 Tonnen Zuglast an den Haken nehmen lassen. Selbstredend hat auch der Mitsubishi L200 all die Sicherheitstechnik an Bord, die heute Standard ist und noch einiges darüber hinaus. Aus diesem Grund fährt der Pick-up je nach Ausstattungslinie mit zahlreichen Assistenzsystemen vor. Dies sind zum Beispiel das serienmäßige Auffahrwarnsystem mit integriertem Notbremsassistenten.
Es erkennt nicht nur andere Autofahrer, sondern auch Fußgänger und macht den Fahrer auf eine drohende Kollision aufmerksam. Ein Spurhalteassistent warnt bei einem versehentlichen Abkommen von der Fahrspur und zudem gibt es einen Fernlichtassistenten, der bei Nacht selbstständig zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt und so für bestmögliche Straßenausleuchtung sorgt, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Um hier nur einiges zu nennen. Richtig wohl fühlt sich der L200 im Gelände, wie schon erwähnt. Die Auswahl des Antriebsmodus erfolgt über einen Drehschalter in der Mittelkonsole. Während „4H“ einen starren Allradantrieb zur Folge hat, aktiviert „4L“ zusätzlich die Untersetzung für schweres Gelände. Noch mehr Traktion selbst in anspruchsvollstem Gelände bietet das differenzialgesteuerte, permanente Allradsystem „Super Select 4WD-II“. Der ab der mittleren Ausstattungslinie erhältliche Antrieb wurde aufwendig für schwierigste Bedingungen konzipiert. Als einziger Hersteller von Pick-ups baut Mitsubishi die Kombination aus permanentem Allradsystem, sperrbarem Mittendifferenzial und Geländeuntersetzung. In der „4H“-Grundposition erfolgt die Verteilung des Motordrehmomentes in einem Verhältnis von 40 zu 60 zwischen Vorder- und Hinterachse. Der Kraftfluss wird über ein Verteilergetriebe mit Viskokupplung und Mittendifferenzial gesteuert. Auf unbefestigten Wegen oder steilen Anstiegen ist man mit der „4HLc“- Einstellung bestens bedient. Sie ist auch ideal als Anfahrhilfe auf Matsch und Schnee eignet. Hier ist das Mittendifferenzial gesperrt und das Drehmoment des Motors wird symmetrisch auf beide Achsen aufgeteilt – optimal für anspruchsvolles Gelände. Der Modus für extremste Bedingungen ist „4LLc“: Diese Antriebsform mit gesperrtem Mittendifferenzial und Geländeuntersetzung sorgt für höchste Antriebskraft an den Rädern bei niedrigen Geschwindigkeiten. Also, wie schon erwähnt, mit diesem Fahrzeug ist man in allen Situationen bestens gerüstet. Zudem bekam er zwei weitere Features spendiert. Eine Bergabfahrthilfe sorgt für eine gleichbleibende Geschwindigkeit auf Abfahrten, sodass sich der Fahrer voll auf die Lenkung konzentrieren kann und die neue Offroad-Traktionskontrolle mit vier wählbaren Fahrmodi für Schotter, Schnee, Sand und steinige Untergründe gibt zusätzliche Sicherheit. All dies und die vielfältigen Gestaltungsarten machen den Mitsubishi L200 zu einem Fahrzeug für Individualisten, die ein spezielles Fahrzeug brauchen. Es hat jedenfalls richtig Spaß gemacht mit diesem Auto auf und abseits aller Straßen unterwegs zu sein.

Weitere Informationen über Modelle und Ausführungen im Internet unter www.mitsubishi.de.

 
Rainer Setz