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    Benzingespräch – unsere Autoseiten
Aktuelles vom Automarkt von unserem Motorsportjournalist Rainer Setz
     
 
Liebe Leserinnen und Leser, unser Motorsport Journalist Rainer Setz, informiert Sie monatlich über Neuigkeiten aus der aktuellen Auto- und Motorsportwelt. Wir hoffen auch mit diesem kostenlosen Service, wieder einmal etwas zu Ihrer Unterhaltung beizutragen. Vielleicht helfen Ihnen ja die Tipps und Vorstellungen bei ihrer Entscheidung beim nächsten Autokauf.     Winterzeit, viele Hersteller
machen bei ihren Modellen mobil
 
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Ein äußerst kräftiger Sportler mit Dieselpower,
der Skoda Oktavia RS
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Er ist auch mit Gasantrieb erhältlich,
der VW Golf 8
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Der Panda von FIAT feiert Geburtstag
und wurde mächtig aufpoliert
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Mitsubishi bringt nun den Eclipse Cross
als Plug-in-Hybrid auf den deutschen Markt
 

Nun kommt er also, der Monat Dezember und in jedem Jahr stellt man sich in unseren Breitengraden die gleichen Fragen. Gibt es weiße Weihnachten, brauche ich wirklich Winterreifen und warum überhaupt?


Richtig ist, dass in unserer Region „Väterchen Frost“ sich in den letzten Jahren rar gemacht hat. Klar ist aber auch, wenn er mal wieder kommt sollte man auf der sicheren Seite sein, sonst wird es vor allem eines – teuer! Schon fast „Gebetsmühlenhaft“ gibt der ADAC jährlich vorm Winter seine Empfehlungen heraus, die meisten winken nur ab, weil ja alles so bekannt sei und es bei uns doch keinen gescheiten Winter mehr gebe. Aber kommt dann mal ein oder gar mehrere Tage mit Eis und Schnee, dann ist das Geschrei groß und das Chaos auch in unseren Breiten perfekt! Hier noch mal ein paar kleine Tipps, an die man denken sollte. Thema Reifen: Seit 2018 müssen Winterreifen das Alpine-Symbol haben. Winterreifen sollten nicht älter als zehn Jahre sein. Der ADAC empfiehlt eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern – wenngleich gesetzlich 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind. Auch Ganzjahresreifen sind gesetzlich erlaubt, verschleißen aber schneller. Deshalb sollten gerade Vielfahrer rechtzeitig auf Winterreifen umrüsten. Im Falle eines Unfalls kann die falsche Bereifung zur teilweisen oder vollständigen Leistungsfreiheit der Versicherung wegen grober Fahrlässigkeit führen. Gute Sicht ist gerade bei frostigem „Schmuddelwetter“ wichtig. Deswegen gilt es, ordentliche Wischerblätter und Wischwasser mit entsprechendem Frostschutz zu verwenden. Auch ist es kein Luxus das Frostschutzmittel im Motor kontrollieren zu lassen. Eine gute und funktionsfähige Beleuchtung ist in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig. Und auch der Zustand der Autobatterie sollte im Vorfeld des Winters einer Prüfung unterzogen werden. Dies mal die wichtigsten Dinge, die aber meist doch sehr stiefmütterlich behandelt werden.
Richtig mobil machen derzeit wieder die Fahrzeughersteller, um die Verluste vom Jahresanfang auszugleichen. Einen bärenstarken und sauberen Diesel präsentiert die Marke Skoda und erweitert die Motorenpalette des neuen OCTAVIA RS um den neuen Topdiesel der EVO-Generation: Der 2,0 TDI treibt den kompakten Sportler mit 147 kW (200 PS)* an und mobilisiert bis zu 400 Nm. Der Hersteller kombiniert das Aggregat grundsätzlich mit 7-Gang-Direktschaltgetriebe (DSG), Kunden haben die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. In Verbindung mit dem neuen TDI bietet SKODA den OCTAVIA RS ab 39.205 Euro inklusive 16 Prozent Mehrwertsteuer an, den OCTAVIA COMBI RS ab 39.888 Euro. Mit dem 2,0 TDI EVO steht der neue OCTAVIA RS erstmals auch mit Allradantrieb zur Verfügung. Die Steuerelektronik des optionalen 4×4-Antriebs reagiert innerhalb von Sekundenbruchteilen auf wechselnde Fahrzustände und unterstützt die Fahrdynamik etwa bei schneller Kurvenfahrt. Wenn dabei das kurveninnere Rad entlastet wird, überträgt das System einen Teil des Antriebsmoments auf das gegenüberliegende Rad und hält hierdurch die Traktion aufrecht. In Kombination mit dem 147 kW (200 PS) starken Topdiesel inklusive Allradantrieb beschleunigen der OCTAVIA RS und OCTAVIA COMBI RS in 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Das maximale Drehmoment beträgt 400 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit erreicht die Limousine bei 243 km/h, der Kombi fährt bis zu 238 km/h. In Verbindung mit Frontantrieb sind es 249 km/h beziehungsweise 245 km/h. Zum dynamischen Fahrerlebnis und agilen Handling des OCTAVIA RS tragen maßgeblich das um 15 Millimeter tiefergelegte Sportfahrwerk und die Progressivlenkung bei – beides zählt zur Serienausstattung.
Auch die Konzernmutter VW wertet das Antriebsangebot für den neuen Golf 8 weiter auf, denn diesen gibt es ab sofort auch mit umweltfreundlichem Erdgasantrieb. Der Golf TGI ist mit einem durchzugsstarken 1.5 Liter-Vierzylindermotor mit 96 kW / 130 PS ausgestattet und verfügt über drei Erdgastanks. Diese sind im Fahrzeugboden integriert und ermöglichen im reinen Erdgasbetrieb eine Reichweite von rund 400 Kilometern (WLTP). Der Motor des sogenannten „quasi-monovalenten“ Antriebs wird hauptsächlich mit CNG (Compressed Natural Gas) betrieben, funktioniert aber auch mit Benzin. Ein reduzierter Benzintank erfüllt lediglich eine Reservefunktion, stellt aber zusätzliche Reichweite sicher. Wer mit einem erdgasbetriebenen Fahrzeug unterwegs ist, profitiert in vielen Ländern von vergleichsweise niedrigen Kraftstoffkosten. Volkswagen bietet den neuen Golf jetzt ebenfalls als TGI mit Erdgasantrieb und erhöhter Reichweite an und er ist ab sofort erhältlich.
Das Modell Panda aus dem Hause FIAT feiert heuer seinen 40. Geburtstag und aus diesem Anlass wird die funktionale Baureihe von Grund auf erneuert und um die neue Karosserievariante Fiat Panda Sport erweitert. Das Angebot umfasst nun fünf Ausstattungsversionen, aufgeteilt auf die drei Karosserievarianten Urban, Sport und Cross. Damit haben es Kunden jetzt noch einfacher, den für ihren Geschmack und ihre Anforderungen optimalen Fiat Panda zu wählen. Die Einstiegsvariante trägt die Modellbezeichnung Fiat Panda. Die Ausstattungsvarianten Fiat Panda City Life und Fiat Panda Wild 4x4 richten sich an Menschen, die einen urbanen Lebensstil bevorzugen. Der neue Fiat Panda Sport ist konfiguriert für besonders aktive Kunden, die einen unverwechselbaren Stil suchen. Fiat Panda City Cross und Fiat Panda Cross sprechen Kunden mit Fernweh an. Und dann kündigte auch noch Mitsubishi für den Anfang des nächsten Jahres etwas Besonderes an. Mitsubishi Motors führt den neuen Eclipse Cross Plug-in Hybrid auf dem deutschen Markt ein. Neben dem neuen Antriebskonzept bekommt der Eclipse Cross zudem ein neues Design, das den sportlichen Coupé-Charakter des SUV betont. Mit dieser Entscheidung unterstreicht Mitsubishi die Bedeutung der Plug-in Hybrid-Technologie in der aktuellen Produktpalette und trägt dem starken Wachstum in diesem Segment Rechnung. Der Verkaufsstart für das neue Modell ist für Anfang 2021 vorgesehen.
Mit dem neuen Eclipse Cross Plug-in-Hybrid wird Mitsubishi ein zusätzliches Technologieflaggschiff in Deutschland auf den Markt bringen, das neben einem fortschrittlichen Plug-in Hybridantrieb auch den modernen Super-All Wheel Control (S-AWC) Allradantrieb mitbringt. Die Einführung ist für Deutschland sowie weitere ausgewählte europäische Märkte vorgesehen. Seit der Markteinführung des Eclipse Cross im Jahr 2017 wurden in Europa insgesamt 66.390 Fahrzeuge verkauft.

 
Rainer Setz/ Fotos: Werksfotos