Das Saarland investiert in mehr Sicherheit
Minister Klaus Bouillon stellte Polizeiausrüstung vor
 
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Beeindruckend und vor allem zum Selbstschutz
der Beamtinnen und Beamten,
die Distanz-Elektro-Impulsgeräte, Teaser genannt
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Der Innenminister mit einem Fahrzeug der Einsatzkommandos
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Landespolizeivizepräsidentin Natalie Grandjean (rechts)
Innenminister Klaus Bouillon und ­Ralf Stoll, Referatsleiter Technik,
präsentierten die neuen Ausrüstungen
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Modernste Drohnentechnik für zielgenauen Einsatz, je nach Zweck
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Viel wurde in die bedarfsgerechte ­Fahrzeugflotte investiert

Die Einsatzsituationen sind häufig fremdbestimmt, unvorhersehbar, vielfältig, stets neuartig und durch eine hohe Eigengefährdung gekennzeichnet. Das Beherrschen der Eigensicherungsverhaltensweisen, von Abwehr- und Zugriffstechniken, die sichere Handhabung der Führungs- und Einsatzmittel, das Kennen und Anwenden von Handlungskonzepten und -alternativen, sowie der sichere Umgang mit den Informationssystemen sind unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung und Aufgabenerfüllung.

Dies alles sind Gründe dafür, dass bei der saarländischen Polizei in den letzten Jahren Investitionen von über 90 Millionen Euro in Technik und Ausrüstung gesteckt wurden und wie der Innenminister bei einem Termin in der Landespolizeidirektion bekannt gab, bis 2022 rund 35 weitere Millionen zusätzlich in Ausstattung der Saar-Polizei investiert wird. Nicht ohne einen gewissen Stolz betonte Minister Bouillon weiter: „Das Saarland verfügt über eine nachhaltig leistungsstarke Polizei. Trotz der schwierigen Haushaltslage ist es mithilfe der Sicherheitspakete und der Investitionsoffensive gelungen, zusätzliches Personal, eine effizientere Ausbildung und eine verbesserte Ausstattung zu gewährleisten.“ „Wir haben zugunsten der inneren Sicherheit und der Sicherheit unserer Bevölkerung schon jetzt viele Millionen in die Hand genommen und werden das in den nächsten Jahren weiterhin tun.“ Was sich bis heute getan hat und wie der aktuelle Stand ist, das präsentierte der Minister gemeinsam mit der Landespolizeivizepräsidentin Natalie Grandjean und Ralf Stoll, dem Referatsleiter Technik der Öffentlichkeit.
So wurden zum Beispiel auch kostenintensive Maßnahmen umgesetzt, wie zum Beispiel der Erwerb von Distanz-Elektro-Impulsgeräten (DEIG – Taser genannt) im Gesamtwert von 514.000 Euro. Diese und ihre Wirkungsweise wurden von Beamten vorgeführt und deren Möglichkeiten erläutert. Ebenso wurden 111 neue Funkstreifenwagen der Mercedes E-Klasse Kombi E 220d angeschafft. Die Fahrzeuge sind technisch auf sehr hohem Niveau ausgestattet und bieten ausreichend Platz für die neue Schutzausstattung und die Führungs- und Einsatzmittel. Spezialfahrzeuge für die mobilen Einsatzkommandos gehören ebenfalls dazu wie der Kauf von 29 Pedelecs incl. Kleidung, Ausstattung und Helme. Viel wurde auch in Zukunftstechnik investiert.  In Drohnen beispielsweise, aber auch in Smartphones und Tablets mit der dazu gehörenden Software.

Insgesamt wurde laut Innenminister Klaus Bouillon der Bereich der Führungs- und Einsatzmittel der Polizei des Saarlandes um rund 35 Millionen Euro erhöht. „Insgesamt sind diese zusätzlichen Millionen innerhalb von 8 Jahren eine notwendige zugleich gute und ausgewogene, nachhaltige Investition in die Sicherheit für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die Menschen im Saarland.“

rs