Urlaub in Orlando und einen Tag Disneyworld-Besuch
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Sarah im „Disney Rock-Shop“ in Orlando,
kurz vor der Achterbahn
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Herrlicher Tag im Disneyworld in Orlando
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Eingang in die Welt der Entstehung
von Disney Filmen
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Der überdimensionale Disney Zauberhut
von Mickey Mouse
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Maraike (links) und Sarah warten auf den Bus
zu den Disney Hollywood Studios.
Sarah Schmidt, unsere Jungredakteurin, ist seit August 2009 in Philadelphia, um ein Jahr lang Land und Leute kennen zu lernen und dort zu studieren. Seither schickt sie uns Monat für Monat interessante und unterhaltsame Berichte aus Amerika. Diesmal erzählt sie uns von ihrem Urlaub.

Nach sieben Monaten in dem kalten Osten von Amerika, war es mal wieder Zeit die Sonne zu sehen. Darum hatten eine Freundin und ich uns entschlossen nach Florida zu fliegen, um dort mal wieder Sonne zu tanken. Nach reichlichen Überlegungen wo wir jetzt hinfliegen könnten, entschlossen wir uns schließlich für Orlando, ab nach Disneyworld!
Ich gehe davon aus, dass die meisten unserer Leserinnen und Leser wohl Disneyland Paris kennen oder vielleicht sogar schon dort waren. Disneyworld ist aber ein riesiger Komplex und damit war es eine schwere Entscheidung in welchen Teil von Disneyworld wir gehen sollten. Zum Schluss gefielen uns dann die „Disney Hollywood Studios“ am besten. An einem Freitag war es dann soweit und wir machten uns zum internationalen Flughafen von Philadelphia auf. Wir hatten mal wieder schreckliches Wetter in Philadelphia und kamen total erschöpft am Flughafen an. Mit der Erwartung in einer Stunde in dem Flugzeug zu sitzen, hatten wir uns wohl verschätzt, denn mit dem Blick auf das „Abflug-Schild“ wurde uns dann doch etwas schlecht: „Cirka drei Stunden Verspätung“. Die Euphorie bald in die Sonne zu fliegen, wurde dann etwas gedrückt, aber zum Glück lassen wir uns ja nicht so schnell unterkriegen. Wir beschlossen also uns dicke Modehefte und zwei große Tassen Kaffee zu kaufen, da sah die Welt schon etwas besser aus. Um elf Uhr abends ging es dann endlich los und nach zwei Stunden Flug waren wir dann auch endlich an unserem Ziel. Auf das Taxi mussten wir leider eine anderthalbe Stunde warten, sodass wir morgens um vier Uhr in unserem Hostel ankamen. Nach etwa zwei Stunden Schlaf machten wir uns schon auf zu Disneyworld, schließlich darf man da nichts verpassen. Mit 84 Dollar waren wir dabei und auch schon mittendrin, fast wie in Hollywood sogar. Der Themenpark glich einer komplett eigenen Stadt mit richtigem „Disney-Feeling“. Zunächst einmal informierten wir uns über die Entstehung der Disneyfilme und wie es eigentlich dazu kam, die ganzen gezeichneten Figuren zum Leben zu erwecken. Danach bestaunten wir den nationalen Wettbewerb aller amerikanischen Cheerleader und waren begeistert von den talentierten Tänzerinnen. Die Musical-Shows „Arielle“ und „Die Schöne und das Biest“ kamen auch nicht zu kurz und wie waren ganz gerührt von den wirklich guten, professionellen Stimmen. Langsam bekamen wir Hunger, da wir in der ganzen Aufregung ohne Frühstück losgezogen waren. Wir versuchten ziemlich lange etwas Passendes mit einem angemessenen Preis zu finden, aber das war in Disneyworld wohl unmöglich, sodass wir für eine Mini-Pizza acht Dollar hinlegen mussten. Eine Brezel hätte im Vergleich rund vier Dollar gekostet. Nachdem wir dann wieder etwas Energie getankt hatten, ging es dann auf zu der so genannten „Rock’and’Roll-Achterbahn“. Ehrlich gesagt bin ich noch nicht wirklich Achterbahn gefahren und ich war dann doch etwas aufgeregt, und als ich dann noch sah, dass man komplett ins Dunkle geschossen wurde, wäre ich am liebsten weg gerannt, trotz allem hatte ich mir den Mut gefasst und bin in den Wagen gestiegen. Nach dem Countdown ging es dann los in die Finsternis und in das Abenteuer des Rock-Lebens und ich muss sagen, mir hat es wirklich gefallen, da war dann wohl meine Angst vor Achterbahnen überwunden. Total mit Adrenalin voll gepumpt, ging es dann zu einer Reise durch die Welt der Disney Filme. Ganz zum Schluss besuchten wir dann noch das Show-Highlight mit ganz viel Action. Richtige Stuntmen brachten auf einer riesigen Fläche Motorräder zum Brennen, teilten Autos während der Fahrt, fuhren auf zwei Reifen und flogen durch die Lüfte. Wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus und registrierten dann tatsächlich, dass wir bereits zwölf Stunden im Park verbracht hatten. Nach einem gemütlichen Abendessen, fielen wir dann beide total fertig ins Bett und darum war der nächste Tag auch etwas „ruhiger“ und wir genossen nur die schöne Mittagssonne. Abends ging es dann leider schon wieder nach Hause in den Regen, trotz allem war es ein unvergessliches Erlebnis!
ss