Von Flugakrobatik über Modellbauausstellung bis Rundflüge Anzeige
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SG 38 So fing alles an
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ASK 21 So bilden wir heute aus
Mitmachen und gewinnen!
  • Möchten Sie gerne an einem schönen Wochenende einen Rundflug über Bexbach und Umgebung in einem Segelflugzeug machen und sich alles Mal von Oben ansehen? Dann machen Sie bei unserem Gewinnspiel mit und beantworten Sie folgende Frage!

    In welchem Jahr gründeten die alten Luftsportler den Aero-Club Saar?

    Wir verlosen 3 Gutscheine für einen Rundflug mit einem Segelflugzeug (Windenstart) über Bexbach und Umgebung vom Aero-Club Bexbach. Sie haben die Möglichkeit uns auch zu faxen oder zu mailen. Die Anschrift finden Sie auf der Seite 3 im Impressum. Bitte Absender nicht vergessen. Einsendeschluss ist der 17. Juni 2009. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Vom 12. bis 14. Juni 2009 feiert der Aero Club in Bexbach seinen 60. Geburtstag. Aero-Club Bexbach, ein Synonym für erfolgreichen Flugsport in allen Sparten. Ein kleiner Rückblick: Um aus der Gefangenschaft zu fliehen, erfand Daedalus Flügel für sich und seinen Sohn. Dazu befestigte er Federn mit Wachs an einem Gestänge. Vor dem Start schärfte er Ikarus ein, nicht zu hoch und nicht zu tief zu fliegen, da sonst die Feuchte des Meeres beziehungsweise die Hitze der Sonne zum Absturz führen würde.

Zuerst ging alles gut, aber nachdem sie Samos und Delos zur Linken und Lebinthos zur Rechten passiert hatten, wurde Ikarus übermütig und stieg so hoch hinauf, dass die Sonne das Wachs seiner Flügel schmolz, die Federn sich lösten und er ins Meer stürzte. Die Brüder Montgolfiers wollten eine luftdichte Hülle, die mit „leichter Luft“ gefüllt war, zum Aufsteigen bringen. Experimente mit Wasserdampf schlugen fehl. Im Dezember 1782 unternahmen die beiden Brüder in ihrem Heimatort Annonay einen ersten – erfolgreichen – Versuch mit einem Ballon, der mittels von Wolle und Heu erhitzter Luft aufsteigen konnte. Die Montgolfiers waren der Ansicht, der Rauch sei das Auftriebsmittel, und bevorzugten daher stark qualmende Brennmaterialien.
Der Schneider von Ulm, seine bekannteste Erfindung ist ein Hängegleiter, welcher ihm den Gleitflug ermöglichen sollte. Jahrelang baute und verbesserte Albrecht Berblinger seinen Flugapparat und beobachtete den Flug von Eulen. Angeblich stand er 1811 minutenlang auf der Brüstung und wartete auf günstigen Wind, bevor ihm ein Gendarm einen Stoß gab und Berblinger in die Donau stürzte. Danach gab er seine Versuche auf. Die Leute spotteten über ihn. „Dr. Schneider von Ulm hat’s Fliega probiert. No hot’n d’r Deifel en d’Donau nei g’fürt.“ Auch Graf Zeppelin hat die nach seinem Namen benannten Luftschiffe mit Erfolg gebaut. Leider stand ihm das unbrennbare Helium nicht zur Verfügung und so kam es zu dem Unglück in Lakehorst mit der LZ 129 und dem Ende der leichter als Luft gebauten Geräte. Dann kamen die Brüder Otto und Gustav Lilienthal. Sie beobachteten den Flug der Störche. Insgesamt baute Otto Lilienthal in seinem Leben mindestens 21 Flugapparate, darunter auch Flügelschlagapparate. 1894 ging eines dieser Gleitflugzeuge, der so genannte Normalsegelapparat, in Serienproduktion. Ab 1895 flog er zwei verschiedene Doppeldecker mit 5,5 bis 7 m Spannweite und 25 m² Tragfläche. 1949 erteilte der damalige Vertreter Frankreichs für die Saar, Hochkommissar Gilbert Grandvall die Genehmigung, dass man im Saarland einen eigenständigen Flugbetrieb aufnehmen durfte. Die alten Luftsportler gründeten am 22. Mai 1949 den Aero-Club Saar. Die heutigen Vereine waren damals Untergruppen. Nach dem Versuch der Vergangenheitsbewältigung, ging man unter dem Motto: Die Fliegerei darf zukünftig keinem anderen Zweck dienen, als der eigenen Freude, zur Tagesordnung über. Da sie noch keine Flugzeuge besaßen, bauten sie ihren ersten Schulgleiter, eine SG 38, aus den Teilen dreier Segelflugzeuge zusammen, die sie beim französischen Club in Saargemünd gekauft hatten. Dieses Flugzeug startete am 25. Dezember 1949 zu seinem Jungfernflug. 1953 erfolgte dann die Dezentralisierung des Aero-Club Saar in selbständige Ortsvereine. Damals hieß der heutige Aero-Club Bexbach noch Aero-Club Neunkirchen. Das Fluggelände hinter dem Blumengarten wurde, von unseren amerikanischen Freunden aus Ramstein, mit schwerem Planiergerät in die heutige Form gebracht. Am 29.04.1956 starteten erstmals dort zwei Segelflugzeuge. Aufgrund von Einsprüchen („Wer in Bexbach fliegt, soll auch Bexbach im Vereinsnamen haben“), wurde am 24.09.1964 der Club in Neunkirchen/Bexbach im Vereinsregister eingetragen.
Am 15.02.1978 wurde der jetzige Namen Aero-Club Bexbach, endgültig durch einstimmigen Beschluss der Mitglieder festgeschrieben. (Anmerkung des Verfassers: „Nach meiner Meinung, versteht es die weltoffene und moderne Stadt Bexbach nicht, mit diesem Pfund in Ihrer Werbung zu wuchern“). Heute verfügt der Aero-Club Bexbach über den modernsten und neuesten Flugzeugpark an der Saar. 60 Jahre Aero-Club, das wollen wir mit allen Saarländern und Rheinland-Pfälzern vom 12. bis 14. Juni 2009 zünftig feiern. Es soll ein Fest werden, das alle Altersgruppen anspricht. Die Bexbacher Piloten würden sich freuen, wenn Sie uns besuchen würden. Unser Programm über die Tage ist für jeden zugeschnitten.

Freitag, 12.06.2009
20.00 Uhr, Open Air mit der Band „Revangers“. Motto: Mit Rick in die Luft. Rick ist der Frontmann der Band. Die Eintrittskarte dient als Los. Sie fliegen mit ihm über die Pfalz nach Kaiserslautern.
Samstag, 13.06.2009
Ab 10.00 Uhr Modellbauausstellung, Segelkunstflug, Familientag, rund um den Platz mit unserem Express, Motorkunstflug, Oldtimerausstellung, Kinderbelustigung, Rundflüge mit und ohne Motor, Modellflugvorführungen, Ballonaufstieg.
Sonntag, 14.06.2009
10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit Musikbegleitung danach Festakt 60 Jahre Aero-Club, es folgt der obligatorische Frühschoppen mit Musik. Wie immer gibt es Erbsensuppe aus dem großen Kessel. Wer lieber eine Pizza aus dem Steinofen mag wird auch bedient. An den Nachmittag wird das Samstagprogramm angehängt. Und wie sagt man immer so schön: „An allen Tagen ist für Essen und Trinken bestens gesorgt“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Herbert Marx